Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
503
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Platte gebraucht, sondern die von dem gewaschenenEmail in dem abgegossenen Wasser noch befindlichenTheile. Um das Gcgenemail aufzutragen, steckt mandas mittlere Loch der Kupferplatte auf einen run enPo«licrstahl, so, daß die untere concave Seite zu obersti kömmt. Man nimmt nun ein Stück Stahlblech, wel«ches am Rande abgerundet ist; mit diesem nimmt mandas Gegcnemail, das sich in dem Glase gefetzt hat, ausdem Glase, nachdem man das überflüssige Wasser ab,gegossen hat, und legt es auf die concave Seite dckPlatte. Auf derselben streiche man es gehörig auseinan«der, daß die concave Flache der Platte an allen Stellengleich stark damit bedeckt werde. Man legt es abernicht zu dick auf, sondern nur so stark, daß das Kupfergehörig bedeckt werde. Um dem aufgetragene» Emailnoch das überflüßige Wasser zu benehmen, lege man ei-nen leinenen Lappen auf die Platte nahe beym mittlernLoche, welcher das Wasser einsaugen wird. Doch darfman das Email auch nicht zu trocken werden lassen,weil es sonst abfallen würde, wenn man beym Um«wenden der Platte das eigentliche Email auftragt.Man kehre nun die Platte auf dem genannten Polir-stähle um, und trage das gute Email an allen Stellenvon gleicher Starke auf die convexe Fläche der Kupser-plattc. Man muß aber den Rand dieser Platte, sowie die Ränder oder innern Flächen der Löcher ja auch! hinlänglich mit dem Email bedecken, weil sie sonst voinFeuer angefressen werden könnten. Man lasse nunebenfalls auch aus diesem Email einen leinenen Lappen,wie bey dem Gegenemail, das überflüßige Wasser ein,saugen, indem man ihn um den Rand herumlegt.Durch eine Erschütterung, die man mittelst einesSchlages an den Polierstahl der überstrichenen Plattegiebt, bewürkt man, daß sich das Email erst recht festanlege, und das Wasser von dem Lappen gehörig einge,

! sogen werden könne. Mit dem genannten stählernenj Bleche, womit man das Email auftrug, ebnet man; nun nochmals das Email, welches Ebenen die Email,