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dem Scheidewasser daran ist. Man laßt dies Wasserüber dem Email stehen, um eS rein zu erhalten, undunter dem Wasser nimmt man denn das Email weg,wenn man es gebrauchen und auf die Kupfer-platte strei,chen will.
Verfahren, die Kupferplatte zu bereiten,bevor sie mit dem Email überstrichenwird.
Ehe man das Email auf die Kupferplatte tragt,muß auch diese Platte gereinigt werden Zu dem Endelege man sie in das zweyte Wasser, welches man nachabgegossenem Scheidewasscr duf das Email goß, undwelches daher noch aus einer Vermischung des Scheudewassers und des Brunnenwassers bestand. Von die-sem vermischten Wasser wird das Kupfer angegriffenund die ganze Oberfläche desselben rein. Alsdann nimmtman eine Kratzbürste, ss. Drahtbürste) und in-dem man die Kupferplatte in reines Wasser haltso kratztMan sie mit dieser Kratzbürste, um die Rinde des Kupfersdamit wegzunehmen. Durch diese Operation des Kra-Hens und Reinigcns wird die Flache der Kupferplatterauh, so daß sie geschickter wird, das Email aufzuneh-men , welches bey dem Scbmelzen darauf sitzen bleibt.Wie schon erwähnt, emaillirt man auch die untere cou«cave Flache der Kupferplatte, damit das Email, wennes auf der obern konvexen Fläche geflossen, nicht dieKrümmung der Kupferplatte verändere, welches ohnedas Gegenemailliren geschehen würde. Es bewürkt alsodas Email und das Gegenemail einen gleichen Druckauf die Kupferplatte, daß also diese ihre Gestalt nichtverändern kann. Beyde Flächen der Kupferplatte w-r-den daher zugleich überstrichen und zu gleicher Zeit zumSchmelzen gebracht.
Zuerst tragt man das Gegenemail auf. Wieschon gesagt, nimmt man dazu nicht das reine Email,welches man zum Emailliren der obern Fläche der