Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
490
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Mhcilungen, beym Minutenzeiger bis an die Abthei-lungen für die Minuten. Mau feile die Stücke Messingzu bcuden Zeigern gehörig stach - gebe ihnen eine ver-hälknißmaßige Breite, mache den Stundenzeiger breiterals den Minutenzeiger, lind bohre für erstem ein Lochan da6 eine Ende des Messingstückö, von der Größe,daß es auf das Stundcnrohr passe, ebenfalls auch fürden Minutenzeiger eins, kleiner als der äußere Um-fang des MinutenrohrS betragt, weil man dies Lochhernach mit einem viereckigen scharfen und glattenstählernen Dorne, welcher so dick als der viereckigeTheil des MinutenrohrS ist, viereckig geschlagen wer-den muß.

Das Stundcnrohr muß man, nachdem man esan seinen gehörigen Orc gesetzt und das Zieferblakt dar-über gelegt hat, so weit verkürzen, daß, wenn derC tundenzeiger darauf gesteckt wird, er nahe an derFlache des Zieferblatts herausgehe, ohne jedoch daranzu stoßen. Was von der Röhre über ihn: vorsteht,wird weggeschafk. Der Stundenzeiger einer Pendeluhrund Taschenuhr muß eine Röhre enthalten, die in feinemLoche sich befindet, und womit er auf die Röhre desStundenradeS gesteckt wird, damit er recht fest fitze.Bey dem Stundenzeiger einer Pendeluhr wird dieseRöhre aus einem Stücke guten Mcssingdrath verfertigt,in welches ein Loch nach dem Durchmesser der Röhre desStundenradeS gebohrt wird, welches auf letztgenannteRöhre paßt. Es wird alsdann ein Ansatz daran gedreht,der für das Loch im Zeiger passend gemacht wird, inwelchem, man eS alsdann vernietet. Man reibt nundas Loch, welches concentrifch durch den Zeiger geht, soweit auf, bis der Zeiger mit der Röhre genau auf dieRöhre des StundenradeS paßt. Nun verkürze man dieRöhre im Zeiger, daß sre von gleicher Lange mit derRöhre des StundenradeS werde und drehe ste so dünne,daß sie hinlänglich durch das Loch des Zieferblatts gehe,ohne irgendwo anzustoßen.