Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
479
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Bewegung entgegenseht, ihm darin hinderlich seyn will.Jedem Körper, der sich bewegt, seht sich nun ein Wi-derstand entgegen, nämlich derjenige, welcher durch dieLuft erzeugt wird. Der Wide-r stand der Luftalso ist es besonders, welcher, außer der Friction,die Aufmerksamkeit des Uhrmachers verdient; denn siewidersteht der Bewegung des Pendels und der Unruhe,und verursacht dadurch Veränderungen im Gange der.Uhr.

Pendel und Unruhe, die Regulatoren derUhren, sind Körper, von denen die größte Genauigkeitverlangt wird, und deren Bewegung so vollkommen alsmöglich seyn muß Sie dürfen keine Veränderungenleiden, wenn der Gang der Uhr sich nicht verändern soll.Da nun aber die Luft sich ihrer Bewegung widersetzt,sie zu hemmen oder in Unordnung zu bringen sich be-strebt; so muß man diesen Widerstand so viel als mög-lich zu verringern suchen. Die Luft selbst kann manvon dem Pendel oder von der Unruhe weder wegschaf-fen noch verringern; man muß daher das Pendel unddie Unruhe so einrichten, baß der Widerstand der Luftvermindert, und keine Veränderung davon im Gangsder Uhr verspürt werde. Wie dies geschieht, darübergeben die Artikel Pendel und Unruhe hinlanglichsktAufschluß.

Wieöerholungsnhr, f. Repetiruhr.

Windfang, Windflügel, Volant Sonennt man ein Getriebe mit breiten Flügeln Verblinden,welches von dem letzten Rade des Schlagwerks eineöUhr herumgetrieben wird. Dieser Windfang dient,die Geschwindigkeit des Schlagwerks zu mäßigen.Schon allein durch das Getriebe selbst würde die Ge-schwindigkeit des Schlagwerks gemildert werden; einBeyspiel davon giebt der Windfang bey Repetir»T.a§fchen,ihren, welcher blos aus einem Getriebe von 6Triebstecken besteht; (s. Repetiruhr) allein ohne dieFlügel, welche mit dem Getriebe verbunden werden