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bringen, die das Ratz nebst seiner Welle herumtriebe,dadurch würde begreiflich der Ruin des schwachen Ra-des ganz unvermeidlich seyn. Machte man im Gegen,theil die Welle zu schwach für das Rad und für die be,wcgende Kraft; so wäre sie der Gefahr, sich zu biegen,oder zu brechen, ausgesetzt.
Man sieht also, wie nöthig es' ist, die rechte Mit,tclstraße zu treffen, und ein gehöriges Verhältniß derStarke der Welle zur Starke (Schwere) des Radesund zu der bewegenden Kraft zu erhalten, damit dieFriction, welche die Welle verursacht, möglichst geringewerde, und die Welle selbst noch hinlänglich stark bleibe,die bewegende Kraft ausstehen zu können, ohne zu bre-chen oder sich zu verbiegen.
Um die rechte Stärke der Welle zu treffen; somuß Mail die Kraft berechnen können, so wie sie aufjede Welle würkt, und darnach die Stärke derselbeneinrichten (S- Berechnung der Kraft u s. w.)Daß zu dicke Wellen eine starke Friction in den Zapfen,löchern verursachen, ist sehr begreiflich. Denn dieFriction ist desto stärker, je stärker oder schwerer dieMasse ist. Auch zu lange Wellen sind nicht Vortheil«haft, s. Verhältniß. Ueberhaupt muß man beyBearbeitung der Wellen auch noch dahin sehen, daß siegenau cylindrisch gemacht werden, daß sie zu guten Uh»rcn von gutem Stahle, gut gehämmert und politt sind,s Pendeluhr uuv Taschenuhr.
Wendeftanflen, Wendehälse, Zeiger-stang ett. Sö werden bey Thurmuhren gewisse Stan-gen genannt, welche von dem Weiserwerke an bis ausZieferblatt reichen, und die von den Rädern des Wei-serwerks erhaltene regelmäßige Bewegung den Zeigernmittheilen, s. Thür muht im Artikel Pendeluhr.
Werkstätte des Uhrmachers, Werk-tisch. So nennt der Uhrmacher den Tisch, an wel-chem er arbeitet. Auch auf die Werkstatt muß der