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«. ist ein Wechselrad, rindig. 6. ein Stundenradperspektivisch vorgestellt.
Ueber die Art und Weise, wie die richtigste Lagefür diese Theile des Weiserwerwerks bei) Pendel - undTaschenuhren bestimmt und wie sie am besten bearbeitetwerden, darüber sehe man die Artikel Pendeluhrund Taschenuhr, wo man sich die nöthige Kennt,uiß hierüber erwerben kann.
Welle, ^rbre, VsrAe, Hissiou. Wenndurch die Mitte eines Rades ein Cylinder gesteckt ist,um welchen sich das Rad dreht; so heißt dieser Cylin-der eine Welle. Alle Räder in den Uhren habenWellen, ausgenommen die, welche sich bey ihrem Mit-telpunkte um einen Zapfen drehen. Die Wellen sindgroß oder klein, stark oder schwach, sc nachdem dieRäder oder die Maschine selbst groß oder klein, starkoder schwach ist. So sind die Wellen an Taschenuh-ren ungleich kleiner und schwächer, als diejenigen anPendeluhren, weil jene Maschinen kleiner und zartersind. Die Wellen haben bey den Uhren in gemein Ab,sähe an ihren Enden, und zwar von bestimmter Länge,welche man Zapfen nepnt.
Die Starke der Welle muß sich jedesmal nachder Stärke des Theils, das sich um sie bewegt, richten,z. D nach der Stärke des Rades einer Uhr, und nachder Stärke der Kraft, welche dies Rad herumtreibt.Ist diese Kraft schwach, und jene Stärke des Radesgeringe; so muß auch die Welle dünne seyn; denn eswäre ganz wider die GeseHe der Bewegung, wenn manzu einem schwachen Rade, welches von einer geringenKraft herumgedreht wird, eine dicke Welle nehmenwollte. Die Kraft würde alsdann nicht im Standeseyn das Rad herumzudrehen, weil die Friction, welchedie Welle um ihre Bewegungspunkte verursacht, zustark seyn würde. Wollte man die Friction vermeiden;so müßte man eine stärkere Kraft anwenden oder an«