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2 (1810)
Entstehung
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W e ck Wer

Weckerwerk. Dies begreift bey einer Uhrnur diejenigen Theile in sich, welche zur Vorrichtungdes Weckers gehören, und die, abgesondert von denübrigen Theilen der Uhr, ein eigenes Werk ausmachen,s. Wecker.

Weiser, s. Zeiger.

Weiserwerk. Zeigerwerk, Wechselwerk,Aorlegewerk zum Gehwerke, IVlinurorie,irouss 6 e Lsäran. Hierunter versteht man beygirier Uhr Taschen-und Pendeluhr die unter demZieferölatte auf der äußern Seite der Pseilerplatte lie-genden Räder und Getriebe, welche zum richtigen Füh-ren der Zeiger dienen, damit diese in der gehörigen Zeitihre Umgänge auf dem Zieferölatte vollenden und dieZeit genau angeben. Es muß nämlich der Stunden,zeiger in 12 Stunden, der Minutenzeiger in einerStunde genau herumgehen; dies zu erhalten müssen nundie Zähne der Räder des Weiserwerks die gehörige An-zahl Zähne haben, damit sie sich in der erforderlichenZeit herumdrehen.

Es ist bekannt, daß bey einer Uhr das Minuten-rad mit dem langen Zapfen (s. Pendeluhr und Ta-schenuhr) in einer Stunde einen Umgang macht,und daher geschickt ist unmittelbar den Minutenzeigerzu tragen. Da aber dies Verfahren aus einleuchten-den Gründen noch mangelhaft wäre, und man dieStunden gleichfalls aus der Mitte auf einem Kreise,welcher concentrisch mit demjenigen für die Minuten-abtheilungen und in r 2 gleiche Theile getheilt ist, zei-gen läßt; so müssen mit dem langen Zapfen noch an-dere Vorrichtungen in Verbindung gesetzt werden.Es wird nämlich ein Rohr, welches man Minuten-rohr nennt, fest auf den langen Zapfen des Minutcn-radeö geschoben, und die Friction verbindet denn Rohrund Zapfen mit einander, daß sich also ersteres mit letz«kenn zugleich herumbewcgen mnß. An dem Ende des