Weck
47Z
Platten geht, und da beweglich ist. Die Seite dieseszweyten Hebels, die auf dem ersten liegt, ist wenigstensdreymal kürzer, als die andere Seite. An das Endeder langexn Seite dieses Hebels wird ein Stift hinein-geschlagen , welcher auf einen dritten Hebel gelegtwird, der mittelst zweyer Zapfen gleichfalls beweglichist. Dieser drifte Hebel muß von nicht zu dickem Drathverfertigt und 4 bis z Zoll lang seyn. Die eine Seitedieses Hebels, worauf der zweite Hebel liegt, mußganz kurz seyn, und an die lange Seite wird ein Fadengebunden, welchen man nach der Uhr leitet, wo ebendie Einrichtung und das nämliche Verfahren wit demAushcben beobachtet wird, wie bey der ersten ArtWecker.
Dieser ganze Apparat wird nun so an die Wanddes Zimmers befestigt, daß die an der Schnur Hangen-de Last auf den über die Platten hervorragenden kür-zern Theil dcS ersten Hebels aufliegt. Durch dies Ge-wicht der Last wird dex erste H<bel an den zweyten,dieser an den dritten festgedrückt und überhaupt alle He-bel festgehalten. So bald aber vermöge des Zeigersder Uhr der Drath, der an dem Faden hangt, ausge«hoben wird; so heben sich auch auf einmal alle Hebelaus, denn die Schwere dieses Praths würkt plötzlich erstauf den dritten Hebel, dieser auf den zweyten und die-ser wieder auf den ersten, wodurch auch die Last herab,sinkt, welche die Schnur über die Rollen, und begreif-lich auch den Arm oder das Bein der schlafenden Per-son ziehen muß, wodurch sie augenblicklich aufwachenwird.
Weckerarm, s. Wecker.
Weckerscheibe, s. Wecker,
W eckeruI) r, Weckcuhr, ? snZu 1 s an..
montrs a rsvsil. So nennt man eine Pendel-odcr Taschenuhr, mit welcher ein Wecker verbunden ist,s. Wecker.