Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
471
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-es, wodurch begreiflich die ganze Maschine in Ruhekömmt. Kömmt aber der Stundenzeiger ans Endeseines ihm vorgeschriebenen Weges, nämlich an dieZahl l.; so berührt der die horizontal liegende Nadel,bestrebt sich dieslbe hmwegzuschieben, thut es auchwirklich. (seine Bewegung sey übrigens so langsam alssie wolle) und verursacht, daß diese Nadel sich um denMittelpunkt ihrer Bewegung drehen, den an dem fei»nen Stift Hangenden Drath berühren und da herab-werfen muß. Dadurch wird der große Hebel nieder-gedrückt, aus dem Stifte des Steigrades gehoben, unddem Sreigrade freyer Lauf verschafft, so daß das Ge,wicht dergestalt auf die Spindel würkt, daß sich derHammer hin, und Herbewegen muß, wodurch an derGlocke ein solches Geräusch entsteht, daß gewiß ein Je-der davon aufwachen muß.

Soll der Minutenzeiger das Ausheben verrichten,welches mehrere Genauigkeit giebt, indem man danämlich sich bis auf ? Minute genau kann wecken las-sen , da es hingegen mit dem Stundenzeiger nur ohnge-fähr bis auf 5 Minuten genau geht; so müßte manauf der obern Fläche des viereckigen Zapfens folgendeVeranstaltung treffen: Statt der Nadel müßte manein Sternrad mit ohngefähr 12 gleich weit von einan-der stehenden Zähnen auf der genannten obern Flächedes viereckigen Zapfens anbringen, die der Minutenzei-ger alle berühren kann, wovon aber nur einer bis anden an dem feinen horizontalsteckenden Stifte hängen-den Drath reicht. Dieses Rad müßte nun auch umseinen Mittelpunkt mit weniger Friction beweglich seyn.Wollte man sich nun z. B. um z Uhr lind 6 Minutenwecken lassen; so überlegt man, wie vielmal der Minu-tenzeiger noch die 6 tc Minute bestreichen muß, ehe erwirklich an z Uhr 6 Minuten kömmt. Nimmt mannämlich an, daß man um ioUhr zu Bette geht; sobestreichen bis z Uhr noch 5 Stunden und 6 Minuten,der Minutenzeiger muß also noch 6 Zähne ausschieden,