Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
470
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47° Weck

Zieferblatte gestellt werden können. Man lege auf dieobere Fläche des viereckigen Zapfens einen feimnDrath, etwa eine Nadel, die sich um einen gewissenPunkt leicht und ohne viele Friction drehen kann Diekürzere Seite dieser Nadel se» nach dem Zieferblatte,welche zwischen den hölzernen Armen liegt, gerichtet;die längere nach der andern entgegengesetzten Richtungüber der obern Flache des viereckigen Zapfens hinaus,Am Ende des langem Arms des großen Hebels sey einZwirnsfaden befestigt, etwa eine Elle lang, auch wohlNoch etwas langer, und an das untere Ende dieses Fa-dens sey ein kleines Gewicht angebracht, wozu manblos ein Stück eines etwas dicken Draths, 2 Zoll lang,gebrauchen muß. In diesen an dem Faden hängendenDrath werde an dem einen Ende ein Reifen so einge-feilt, daß man ihn an einen feinen an den viereckigenZapfen unterhalb seiner obern Flache ohngefahr um eineLinie von der horizontal auf dieser obern Flache liegen-den Nadel entfernten, horizontal steckenden Stift han-gen kann, aber so, daß die Seite des Draths, worindie Vertiefung gefeilt ist, nach der Nadel hin hange.Wenn man nun noch gerade unter dem horizontal inden viereckigen Zapfen steckenden feinen Stift einenähnlichen steckt, damit da der Drath anliege; so istdie Maschine fertig und völlig zu ihrer Bestimmungbrauchbar.

Will man sich UUti um eine bestimmte Stunde,z. B um 2 Uhr, wecken lassen; so hangt man erstdie Maschine mit der ganzen Vorrichtung nicht weitvom Bette an die Wand und die geöffnete Uhr legtman zwischen die z Arme. Man dreht nun die Ta-schenuhr zwischen denselben so herum, daß die Spitzedes kürzern Arms der Nadel genau die Zahl II. aufdem Zieferblatte bestreiche, alsdann hangt man denam Faden befindlichen Drath an den feinen horizontalsteckenden Stift, zieht das Gewicht auf, und schiebtdas eine Ende des Hebels an dem Stift des Steigra-