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beträgt. Die Auflösung des Silbers gießt man selbst ^zu. Das kupferne Gefäß hiermit seht man nun in war-me Asche oder Sand, oder auch blos über ein gelindesKohlenfeuer; so wird sich daö aufgelößte Silber als ein iweißgrauer Staub an die Seiten des kupfernen Gesa,ßes sehen, das Uebrige wird zu Boden fallen, und dieFlüssigkeit eine bläulich - grüne Farbe bekommen. Manstreiche das Silbcrpulvcr mit einem hölzernen Spahneab, so oft, bis kein Silberkalch mehr sich auf den Bo-den seht, nachdem man die Operation mit dem Silber-pulver, in dem gereinigten Gefäße, einigemal wieder-holt hatte. Man lasse es daher wohl 6 bis k Stundenstehen, damit es sich gehörig sehe. Die Flüssigkeit gießeman nun recht allmählig von dem Silberkalche ab, denman so oft noch mit frischem Wasser abkocht, bis dasWasser keinen fremdartigen Geschmack mehr hat. Um jnun die Versilberung mit dem auf diese Art erhaltenen iSilberpulver zu verrichten; so mischt man 1 LokhKoch, !salz, i Loth weißen Weinstein, und i Quentchen Alaun lwohl unter einander, und reibt es zusmimen auf einem !Reibsteine. Wahrend dem Reiben mischt man i Quent-chen von dem Silberpulver darunter. Man nimmt snun einen leinenen Lappen, oder auch den bloßen Fin- .!ger, tunkt damit in das geriebene Pulver, und reibt die jMessmgtheile damit, welche man versilbern will, und ^die man vorher rein gescheuert, geschlissn und polirthatte. Man nimmt denn eine feine Kratzbürste, undsäubert damit die versilberten Theile im Wasser. Als-dann kann man sie nochmals mit dem Polirstahl poliren. ^Krause Sachen reibt man mit einer Haarbürste.
Noch eine andere simple Versilberung ist folgende. ^Man lege ein Quentchen feines, dünn gescklagmes und sgeschnittenes Silber in ein Loth Schcidcwasser, » d las- 'se es darin über eurem Kohlenfeuer zergehen. Daraufnehme man 2 Loth weißen Weinstein „u^ 2 Loth gemei-nes Salz, rühre beydes wohl durch cmandcr, und thue !
nur so viel zu dem mit Silber geschwängerten Scheide- !