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2 (1810)
Entstehung
Seite
440
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V e r

der Größe der Pfeilerplatte, und darnach richtet man !denn die Größe des Federhauses, und dann der Unruhe !.ein. Ersteres macht man so groß als möglich, damitdie Feder Raum darin habe sich auszubreiten, und einehinlängliche Anzahl Umgänge zu machen, wodurch dieFriction der Federgange an einander verhindert, undman in den Stand geseyt wird, einen starken Federstift !zu nehmen, da bey einem kleinen die Fedex leicht demZerspringen ausgesetzt ist. Hat man nun auf diese Art ^der Trommel einen hinlänglich großen Durchmesser ge-geben; so richte man die übrigen Räder so ein, daßkein Theil an dem andern heransstreifc, und dadurch der >Bewegung ein Hinderniß in den Weg legen könnte. ^

Man hat sich bemüht eine Regel ausfindig zu ma,chen, Nach welcher man sogleich bey einer jeden Uhr dasVerhältniß eines jeden Theils entwerfen könnte; bisjetzt ist aber noch Niemand so glücklich gewesen, eine zsolche Regel zu Stande zu bringen. Man entwarf sichdie Größe der Theile, so wie man es sich für gut dünk-te, man baute darnach Uhren, und wenn diese nichtdem Wunsche entsprachen-, so machte man das Ver, !haltniß wieder anders, und wenn man auf diese Art ^eine Uhr erhalten hatte, deren Gang sehr gut war, unddie völlig dem Wunsche des Verfertigers entsprach; sohielt man das Verhältniß ihrer Theile für richtig. ,Dies Verfahren, obgleich nicht ganz sicher, weil es sich ^blos auf Versuche und nicht auf Grundsätze stützt, ist ,nicht zu verwerfen. Hartmann (Nöthiger Unter- >richt von Verbesserung aller Uhren. Halle 1756.) giebt !für die beste Größe der Pfeilerplatte Zoll an, die !die Pfeilerp>atte im Durchmesser haben soll; er theiltden Durchmesser des Federhauses, ohne ihn selbst anzu,geben, in 12 Theile, und eignet davon dem Schnecken,rade n, dem Minutenrade ro, dem Mittelrade 9, .

dem Kronrade 8 und dem Steigrade 4 solcher Theile zu. >Vogel (Praktischer Unterricht von Taschenuhren, teipz.> 774 - S- 59.), der sich eine Uhr nach dem Hart-