genden Kraft sind, desto mehr durchbrochen werden.DasEteigrad, welches das entfernteste Rad in einer Uhrist, wird deshalb auch am leichtesten gemacht.
Eben so wichtig als das gehörige Verhältniß derStarke der Räder ist, ist auch die rechte Proportionihrer Größe. Denn so wie das Rad entfernter von derbewegenden Kraft ist; so muß man auch seinen Durch«Messer kleiner und zwar um so kleiner machen, je ent-fernter es von der bewegenden Kraft wirkt. Nun wirdman wohl schon durch die Wellen der Getriebe genöthigtdie Räder immer von kleinern Durchmessern zu machen,damit sie nicht daran stoßen; allein dies ist nicht hin-länglich, und es wurde wahrlich nichts gescheutes her-auskommen, wenn man beym BcE einer Uhr denDurchmesser der Räder immer nur um so viel kleinermachen wollte, als der Durchmesser der Welle betragt,so wie es eigentlich nach Gründen, die im Artikel VII.Berechnung der Kraft u. s. w. gewiesen worden,seyn müßten. Man muß nämlich besonders auf die An-zahl der Zähne Rücksicht nehmen, die man den Räderngeben will, und alsvenn auch der Räder Durchmesser inein gehöriges Verhältniß mit den Durchmessern der Ge,triebe sehen. Ein Rad, welches viele Zähne enthält,muß nothwendig, damit die Zähne hinlängliche Stärkebekommen, einen größern Durchmesser haben, als einRad von wenigen Zähnen, die alsdenn zu groß und alsozu viele Friction verursachen würden. Erhalt ein Ge-triebe wenige Triebstecken; so muß das Rad, worin esgreift, einen kleinern Durchmesser haben. Ist es hin-gegen vielstäbig; so kann auch das Rad größer seyn.Ueberhaupt sind Getriebe von vielen Triebstecken immervollkommner, als solche von wenigen, und bewürken je-desmal eine leichtere Bewegung. Je näher das Ge-triebe der bewegenden Kraft ist, desto mehr Triebsteckenmuß es auch enthalten.
Um das Verhältniß aller Räder und sonstigerTheile zu erhalten, richtet man sich besonders erst nach