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2 (1810)
Entstehung
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denen die geringste Veränderung empfindlich ist, einenschädlichen Einfluß haben müsse, ist allerdings begreif-lich. Dahin gehört die Veränderung des Pendelsdurch die Veränderlichkeit der Temperatur. Das Pen,del, als Regulator der großen Uhren, ist ein Körper,welches auf keine Art, um seiner Bestimmung zu ent,sprechen, sich verändern darf. Verkürzt es sich in derKalte; so werden seine Vibrationen geschwinder, unddie Uhr wird geschwinder gehen. Wird es hingegendurch die Wärme verlängert; so werden seine Vibra-tionen langsamer und also auch der Gang der Uhr lang-samer seyn, s Pendel. Besteht nun das Pendel auseiner eisernen Stange; so wird man leicht einsehen, daßes keinesweges im Stande sey einen Regulator abzuge-ben, welcher die Uhr stets gleichförmig gehen läßt.Man hat daher auf Mittel gedacht, das Pendel so ein-zurichten, daß weder die Wärme noch die Kälte eineWürkung auf dasselbe äußern wird, wodurch der Gangder Uhr in Unordnung gebracht werden könnte. Dieögeschieht durch die sogenannten Rostpendel oder an-dere zusammengesetzte Pendel (s Pendel), welche dieWärme und Kälte selbst compensiren.

Nicht alle Metalle werden gleich viel von derTemperatur verändert, oder gleich viel durch die Wär-me ausgedehnt, und durch die Kälte verkürzt; daherkam man auf den Gedanken, Maschinen zu verfertigen,welche den Grad der Ausdehnung eines jeden Metalls an-gaben, und welche daher von vielem Nutzen seyn mußten.Dies gab denn Anlaß zu der Erfindung der Pyrome-ter und der metallnen Thermometer. Mus-schenbrök (introäuctio in pdilok. NLturül.) war derErfinder der erstem, welche besonders bequem zu denobigen Versuchen sind. Die geringste Veränderungder Wärme oder der Kälte wird durch ein Räderwerksehr empfindlich gemacht. Ein neues Pyrometer be,schreibt Smeaton (?lulolopk. Drsnract. Vvl. 48.p. 598).