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2 (1810)
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von der Seite. Ueberhaupk muß man, um die Unruheins Gleichgewicht zu bringen, die im Artikel Abwägengegebenen Vorschriften in Betrachtung ziehn; was sonstnoch über die Bearbeitung der Unruhe und ihrer Ver,bindung mit der Spindel zu wissen nöthig ist, das findetman im Artikel Taschenuhr ausgeführt.

Unruhnierkloben, s. Nietkloben.

Unruhkloben, Schwungradskloben,

äs balancier. S» nennt man diejenigenKl 0 ben der Taschenuhr, welche die Zapfen der Unru-he oder vielmehr der Unruhspindel aufnehmen. Esmüssen daher bey jeder Taschenuhr zwey solcher Klobenseyn, worin der untere und worin der obere Spindel,zapfen lauft. Beyde unterscheidet man unter dem »Na,men kleiner oder großer Unruhklobcn oderoberer und unterer. Gewöhnlich wird aber blosder obere Unruhkloben genannt, und der untereFerse des Steigradsklobens (s. Steigrads,kloben), weil diese mit dem Steigradskloben zusam-menhangt, und das untere Zapfenloch für die Spindelenthalt. Der große oder eigentliche Unruhkloben wirdauch fliegender, steifer und flacher Klobengenannt. Was über den untern Kloben, oder über dieeigentliche Ferse des Steigradsklobens, zu sagen ist,darüber lese man den Artikel Steigrads klobennach; nur über den eigentliche«« Unruhkloben mag fvl,gende Uebersicht dienen.

Man theilt ihn in den englischen und fran-zösisch enKloben; ersterer ist es eigentlich, der auchfliegender Kloben genannt wird. Dieser hat die Ge-stalt wie I<. iz. lab. VI., letzterer wie l?iF. 6. Vab.XI. Der französische Kloben wie» mit zwey Schrau,ben auf die Platte festgeschroben, der englische nur miteiner. Daraus ergiebt sich hinlänglich, daß der fran,zösische Kloben unleugbare Vorzüge vor dem englischenhabe. Ersterer besteht aus folgenden Theilen: 1) aus

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