Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
422
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u ti r

4,2s

Rad der andern Uhr seyn, wenn es in 40 Stundeneinen Umgang machte. Man findet dies durch folgen«des Verhältniß Wenn auf ein Rad, welches in 4^Stunden einen Umgang macht, 2 Quentchen würfen;wie viel Kraft müßte darauf würfen, wenn es in 40Stunden eine Umdrehung verrichten sollte? Es ist da-her ^ 42x., ooer (um die Rechnung für die,jenigen, welche wenig Uebung im Rechnen haben, hin-zusetzen) Z : ^ ^ 40 : X, oder 9 r 6 40: X;

X ? 26S. Es müßte also die Kraft,

die bey einer Entfernung von 4 Zoll vom Mittelpunktder Schnecke darauf würkt, -6^ Quentchen betragen.Um nun endlich die Schwere der Unruhe zu finden; soerhalt man hieraus und aus Obigen das Verhältniß:42V x ,9^ : izo x X 267 : 8^ daraus be-kommt man 427 x 19^ x 8 izoXx 26^und 6>bo8 X; X ist also

Gran der Schwere oder Masse der Unruhe. AnSdiesem Verfahren wird nun wohl ein Jeder auch dieSchwere 0er Unruhe für eine Monatsuhr oder Jahruhrberechnen können.

Um nun auch noch die Kraft, die auf das Steig-rad, und oon da auf die Uuruh« selbst würkt, verhält«nißmäßig zu machen; so ist es unumgänglich nothwen-dig, die Frictwn auf die Zapfen gleichförmig zu ma«chen, daß nämlich ein vechältnißmäßiger Druck auf dieZapfen Statt finde. Denn wenn bey zwey Uhren voneinerley Dimensionen, wo die Unruhen einerley Schwe-re und Durchmesser hätten, einerley bewegende Kraftsie in Bewegung setzte u. s. w. wenn bey diesen Uhrendie Zapfen nicht auch einerley Stärke hatten, die Za-pfen der ein. n Uhr nur um ein weniges stärker wären,als die Zapfen der andern Uhr; so würden die beydenUhren picht einerley Gang haben. Man müßte beyeiner von diesen die bewegende Kraft vermehren odervermindern, wenn der Gang beyder Uhren der namli«