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Stunde, und hat 10 Linien im Durchmesser, da diebewegende Kraft die nämliche wie bey der Uhr undauch die Zahl der Umgänge der Schnecke in einer Stun-de mit ihr einerley ist. Man muß also nun die Schwe-re der Unruhe der Taschenuhr ö bestimmen. Zu demEnde merke man sich erst folgende Grundsätze, die vorder Anwendung vorhergehen müssen:
1) Wenn die Massen zweyer Unruhen, die sichbewegen, im umgekehrten Verhältnisse der Quadrateder Geschwindigkeiten stehen; so sind sich die Kräfte derUnruhen gleich. Wenn z. R. die Geschwindigkeit derUnruhe /V — r ist, und von 6 — 4; die Masse derUnruhe /V — 4, und derjenigen ü — 1; so werden dieKräfte der Unruhen gleich seyn.
2) Enthalten zwey Unruhen gleiche Massen, wer-den aber mit ungleichen Geschwindigkeiten bewegt; sowerden sich die Kräfte wie die Quadrate ihrer Geschwin-digkeiten verhalten. Ist z. B. die Geschwindigkeit derUnruhe /V — i, und der Unruhe L — 5; so wird sichdie Kraft der Unruhe ^ zu derjenigen von L verhalten,wie > : 5 x ;, oder wie r zu 25. Es ist daher dienöthige Würkung um die Bewegung von ^ zu unter-halten, zu derjenigen von L, wie 1 : 25.
g) Sind die Geschwindigkeiten zweyer Unruhengleich; so werden sich ihre Kräfte unter sich wie ihreMassen verhalten.
Wenn 4) die Geschwindigkeiten und Massen un-gleich sind; so werden ihre Kräfte sich verhalten, wiedas Produkt der Massen durch die Quadrate der Ge-schwinoigkeiten dividirt. Diese Grundsätze wollen wirnun auf die Berechnung der Schwere der Unruhe un-serer Uhr L anwenden.
Um erst die Geschwindigkeit der Unruhe von zuerhalten; so multiplicire man erst den Durchmesser der-selben 82 mir 5, der Anzahl Vibrationen in einer Sc-