Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
415
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vhren mit Federn von verschiedener Starke vergleichen,wodurch man also mehrere Resultate für Federn vonverschiedener Starke herausbringt, nach welchen mandie Schwere der Unruhe bey jeder Taschenuhr bestim»men kann. Uebcrhaupt ist es wohl anzurathen mit denDimensionen einer aufs beste gebauten Uhr die Dimen-sionen einer andern Uhr, welche man bauen will, zuvergleichen, und sie hiernach einzurichten. Man mißtnämlich bey jener den Durchmesser der Unruhe, dieSchwere derselben, Starke der Hauptfeder, Größe derVibrationen, und zahlt die Anzahl der letztem in einerStunde, so wie auch die Zeit, welche die Schnecke zueinem Umgänge gebraucht; dies alles vergleicht manmit der Uhr, welche man bauen will, und richtet siedarnach ein.

Um nun aber die Rechnung, nach welcher allesdies bewerkstelligt werden muß, gehörig zu verrichten,merke man sich folgendes: Gesetzt also die Dimensioneneiner Uhr, die wir nennen wollen, seyen gegeben,man soll nun darnach die Schwere der Unruhe einerandern Uhr lZ einrichten, von welcher der Durchmesserderselben und die Anzahl der Vibrationen gegeben sind.Die Uhr soll eine Cylinderuhr seyn. Die Größe derBogen und die bewegende Kraft sollen bey der Uhr 6die nämlichen seyn, wie bey der Uhr A, und auch dasVerhältniß, nach welchem die bewegende Kraft jenerUhr auf den Regulator würkt, eben so. Es soll da,her, um das Gesuchte zu finden, die Unruhe der Ta,schenuhr A. (s. Lsrtbouä Lssgi etc. paß. 198) 6 ^Gran schwer seyn, 8* Linie im Durchmesser haben,18000 Vibrationen in einer Stunde verrichten, undeinen Bogen von 240 Graden beschreiben. Die Schnek,ke soll in 5 Stunden einen Umgang machen, und dieFeder mit 5^ Quentchen, in einem Abstände von 4 Zollvom Mittelpunkte der Schnecke, ins Gleichgewichtkommen. Die Unruhe der Taschenuhr L, derenSchwere man sucht, macht 7200 Vibrationen in einer