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Anzahl Vibrationen reguliren. Leiden die Zapfen mehrFriction, laufen sie z. B. in Messing; so muß die Un,ruhe leichter seyn, um die Friction so gleichförmig zumachen, als wenn die Zapfen in Rubin liefen. Wennsie sich zwischen Rollscheiben (s. Sceuhr) bewegen;so kann die Unruhe noch schwerer seyn, weil da doch dieFriction der vapsen so geringe ist. Berthoud (ch> al-te clk-8 livrl. marin ) hat deshalb verschiedene Versucheangestellt, und z B> gefunden, daß bei) einer Uhr, de-ren Unruhe vier Vibrationen in einer Sekunde machte,und wo die Zapfen in Lochern von Rubin liefen, dieUnruhe 18 Gran schwer seyn mußte, wenn die Uhr inallen Lagen gleichförmig bleiben sollte. Bey einer an-dern Uhr mußte die Unruhe, welche auch 4 Vibrationenin einer Sekunde machte, und deren Zapfen in Löchernvon Messing oder Gold liefen, nur 8 bis 52 Granschwer seyn, um obiger Forderung zu entsprechen.
Um eine leichte Bewegung der Uhr, und also auchgeschwindere Vibrationen hervorzubringen; so muß manbesonder» den Widerstand zu vermindern suchen, wel-cher sich ih-er Bewegung entgegensetzt; dadurch verrin-gert man auch die Kraft, welche zur Unterhaltung derVibrationen gebraucht wird. Dieser Widerstand wärebesonders die Friction und die Würkung der Lust in An-sehung ihrer Schwere.
Die Friction vermindert man nun 7) dadurch,daß man alle Theile des Räderwerks so leicht als mög-lich macht, besonders die Zapfen der Wellen; (s. Fric-tion) 2) durch den bestmöglichsten Eingriff der Rä-der und Getriebe in einander; (s. Eingriff) und z)aus mechanischen Gründen noch durch eine große undleichte Unruhe. Dies letzte verdient hier in diesem Ar-tikel ganz besonders unsere Aufmerksamkeit.
Da wir nämlich aus'der Lehre vom Hebel wissen,daß von zwey Körpern, welche sich um einen Mittel-punktdrehen, derjenige den größer» Weg durchlaufe,und daher, von einer und derselben Kraft angetrieben,