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nähn gebracht. Jsochronisch sind die Vibrationen,wenn sie insgesammt in gleichen Zeiträumen geschehen.Es fallt daher der Jsochronismus gänzlich weg, wennbei) einer großen schweren Unmhe mit einer schwachenSpiralfeder die Vibrationen bald groß bald klein sind.Es kömmt also beym Jsochronismus auch viel auf dieStarke der Spiralfeder an; je starker sie ist, oder ausje härtern Theilen sie besteht, desto geschwindere Vibra«tioneu wird sie bewürken, welche auch desto isochromschersind. Um eine größere Anzahl Vibrationen zu erhaltenkömmt auch viel auf die Verminderung ixr Frictionbesonders an den Zapfen an.
Die Unruhe muß blos in ihrer Mitte leicht seyn,nämlich die Schenkel, und ihr mittleres Plattchen,auch die Spiralfederrolle. Dadurch wird die Frictionder Zapfen vermindert, lind der Ring der Unruhe, oderdie eigentliche Unruhe behalt doch ihre nöthige Trägheit.Eine schwere Unruhe erfordert längere Zapfen, die ge-nau in den Zapfenlöchern anliegen, damit die Schwereder Unruhe, so wie sie auf die Zapfen würkt, mehr ver-theilt werde. Es muß daher > die Lange der Zapfenallemal mit der Schwere der Unruhe proportionirt seyn.2) Macht man sehr schwache und lange Zapfen; sowird dadurch die Friction vermindert und das Zapfen-loch weniger abgenutzt, z) Wird die Unruhe leichtergemacht; so kann man auch die Zapfen kürzer machen,ohne dadurch sonst die Unruhe zu verändern. 4) Mußman auch, unreine gleichförmige Friction zu erhalten,die Zapfen kürzer machen, wenn die Schwere der Un-ruhe verringert wird; oder z) noch besser die Lange derZapfen beybehalten, und sie nur schwächer machen.
Damit die Unruhe in jeder Lage, in der horizonta-len, vertikalen u. s. w. immer gleich große Bogen be-schreibe, wodurch, vorausgesetzt daß die Unruhe voll-kommen im Gleichgewicht sen, auch die Vibrationenvon gleicher Dauer werden; so muß man dies durch dieSchwere der Unruhe, Starke der Zapfen und durch die