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nigt. Dieser Schlüssel besitzt zwey ganz vorzüglicheEigenschaften Erst!ich ist die Oessmmg immer der«schloffen, so daß nicht der geringste Schmutz hineinkom-men kann Sie öffnet sich blos, wenn man, um dieUhr aufzuziehen, mit dem Rohre des Schlüssels odervi mehr mit dem vcrjchlossenen Theile auf den vierecki-gen Zapfen der Schnecke drückt. So bald aber dieUhr aufgezogen ist, und der Schlüssel von dem Aufzieh,zapfen entfernt wird; in dem Augenblicke verschließt sichdle Oeffnung von selbst wieder.
Die zweyte Eigenschaft dieses Schlüssels ist,daß. wenn ein Unwissender die Uhr verkehrt aufziehenwill, er dies sogleich durch den Schlüssel gewahr werdenwird, der nun selbst die Richtung angicbt, nach welcherdie Kette aufgewunden werden muß. Der große Nnz-zcn dieser letzten Eigenschaft ist auch ganz unleugbar,weil dadurch mancher Schaden, welcher der Uhr durchdas verkehrte Aufwinden zugefügt werden kann und sooft zugefügt wird, verhindert werden muß. Obgleichman zwar Uhren erfunden hat, die sich rechts und links ^aufziehen lassen, wo man nämlich die Schnecke nachder rechten oder link n Richtung drehen kann; so wa-ren doch solche Udrcn zu kostoar, als daß diese Metho-de oey allen Uhrvn hatte können eingeführt werden.Mit so vortrefflichen Eigenschaften ist unser Schlüsseldoch nicht größer, obgleich zusammengesetzter, als eingewöhnlicher Uhrfchlüffel.
Es wird dieser künstliche Uhrschlüssel gewöhnlichvon Stahl gemacht, doch kann er auch von Messing ,verfertigt werden. Er ist aus i Z Theilen zusammenge-setzt , doch kann man ihn weniaer zusammengesetzt ma« >chen, wenn man eine von den Seitenfedern (die weiterhin beschrieben werden) fehlen läßt, und zwey Schrau, >ben, womit diese Seitenfeder, welche man entbehrenkann , festgeschroben wird. Doch ist es immer besser,n an mache den Schlüssel ganz!vollständig. Wenn eineMenge dieser Schlüssel gemacht würde; so könnte man