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2 (1810)
Entstehung
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schleife. Man könnte aus der Ursache dem messinge-nen den Vorzug einräumen; allein durch das Ausschlei«fen desselben setzen sich die abgeschliffenen Messingthcilean den Schneckenzapfen, gerathen in die Uhr, und be-würken darin leicht Unordnung. Alis jedem Fall sinddaher die stählernen Röhren die besten; man muß sienur für den Zapfen recht passend zu erhalten suchen.Die stählernen, wo Rohr lind Kopf aus einem Stückeverfertigt sind, taugen gar nichts, weil sie gewöhnlichnicht aus Stahl, sondern aus schlecht eingesetztem Eisenbestehen. Es ist für den Besitzer einer Uhr sehr noth«wendig, den Uhrschlüssel oft von dem darin befindlichenSchmutze zu reinigen.

In L o n d o n verfertigt ein Uhrmacher StephanDhorogood einen von der dortigen Akademie appro-birten Uhrschlüssel, welcher keinen Staub oder Schmutzin sich kommen laßt, weil er immer verschlossen ist.Ein solcher von Messing oder Stahl verfertigt kostet Fbis 9 Schillinge. Da diese Uhrschlüssel, ausser der ge-nannten vortrefflichen Eigenschaft, noch eine ganz vor-zügliche besitzen; so will ich eine genaue Beschreibungdavon liefern. (S- Oekcription vk a NL^V 'Wütcki-Ke)-'»jnvLUteü arul maäs IVIr. btepbon Iboro-ßvoä, Watcbmsicor. Im Univerkal lVIazariu korklarcli 1781-)

Es sind schon mehrere Versuche gemacht, wodurchman in den Stand gesetzt werden konnte Mittel aus-findig zu machen, wodurch man verhütete, daß sich keinSchmutz in den Schlüssel setzen und sich da nicht anhäu-fen könnte; sie haben aber noch nie dem Endzwecke ent-sprochen. Man hat gesucht Deckel über das Loch an-zubringen, welche man denn davor wegschob, wenn dieUhr aufgezogen werden sollte; allein hierbei) finden sichimmer noch viele Mangel. Thorogood hat diesedurch die Erfindung seines Schlüssels gänzlich wegge-schafft und in demselben alle Vortheile, die man nurbey einem Schlüssel suchen konnte, mit einander verei«