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2 (1810)
Entstehung
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ser besitzen kann, und daher gehört zum Bmie einer gu-ten Thurm,./r, um deren Dimensionen, anzuwendendeKrasr u. s. w zu de>tinmien, ein Künstler, welcher ebensowohl im Stau e ist oie besten Neinen Uhren zu bauen,als eine Thurmuhr.

Die Großuhrmacher muffen in großen Städtenihre Kunst eben so lange lernen, als die Klemuhrma-chcr, nämlich 4 Jahr, wenn der Meister bezahlt wird,und z bis ü Jahr, wenn sie frey lernen. Beyde sindals Künstler von den Gebräuchen der übrigen Hano-werker frey, außer daß sie ein Meisterstück machen müs-sen, und zwar der Großuhrmacher gemeiniglich eineAchttageuhr mit Repetir- Schlagwerke und' Datum;der Kleinuhrmacher eine Repetir- Taschenuhr. Inkleinern Städten, wo die Uhrmacherkunst eine freyeKunst ist, fällt dies weg. Es ist da kein vorgescl,riebenes Gesetz für die Länge der Lehrjahre, es braucht dakein Meisterstück gemacht zu werden u s. w. Freylichfindet man da denn auch viele Leute unter dem NamenUhrmacher, die man kaum Anfänger in der Uhrmacher-kunst nennen sollte. Sie glauben das Recht zu haben,und Niemand macht es ihnen gemeiniglich streitig, sichals Uhrmacher niederzulassen, wenn sie nur eine Uhrauseinandernehmen, ausputzen, wieder zusammensetzenund allenfalls auch eine Feder oder Kette flicken, odervon willkürlicher Stärke eine neue Feder u. s w. Hin-einsetzen können. Aber wie wenig verdienen diese Leuteden Namen Künstler Wie ungleich mehr gehört nichtzu einem wahren Uhrmacher. Richt genug, ein wenigfeilen, drehen, Räder und was dazu gehört verfertigen,die Uhr zusammensetzen und im Gang bringen zu kön-ven, ttiusi er vielmehr sich auch theoretische Kenntnißzu verschaffen wissen, daß heißt, solche Kenntnisse, wel-che ihn lehre;» alle Theile der Uhr nach den besten Grund-sätzen zu bilden, und überhaupt die ganze Uhr auf dievollkommenste Art zu bai^en. Unter diesen Kenntnissenuehmendie Arithmetik, die Geometrie undMe»11. LM. C c