schwarz, und er braucht blos mit Leim an das Gehäusebefestigt zu werden. Die Fischhaut wird gewöhnlichgrün gefärbt. Das Ueberziehen derselben wird auffolgende Art bewerkstelligt:
Man überzieht zuerst das Bodenstück des Gehäu-ses. Zu dem Ende bezieht man dasselbe erst mit grünemPapiere, welches nach der Größe des Bodcnstückö ge,schnitten war. Es wird mit Hausenblasen, wel-cher in einem kleinen messingenen Gefäße mit Brandte,wein gekocht war, an das Bodenstück geleimt. Ist eSdarauf gehörig getrocknet; so praparirt man die Fisch-haut. (S. Gattohaut.) Mit einer scharfen Feilemache man das nach der Größe des Bodenstücks zirkel,förmig abgeschnittene Stück — man mache es liebernoch etwas größer — glatt, doch nicht zu dünne.Darauf weiche man es in Wasser ein, bis es gar nichtsteif mehr ist, bcstreiche es alsdenn auf der untern Flä-che mit Hausenblasen, und lege es so auf das Boden,stück, daß seine Mitte genau auf die Mitte des Boden-stücks treffe. Man drücke es nun mit der Hand etwasan, und schlage behutsam ein kleines leinenes Tuch her,um. Dies Tuch drehe man an seinen Enden fest zu-stimmen, umwinde und umnähe es fest mit starkenZwirnsfäden, so, daß dadurch die Fischhaut mit Ge,, walt an das Bodenstück gepreßt werde. So hängeman das Gehäuse an einen mäßig warmen Ort, undlasse es trocknen. Ist man versichert, daß es gehöriggeschehen sey; so wickele oder schneide man die Fädenab, und es wird alsdann die Fischhaut recht fest sitzen.Kleine Fehler kann man noch nachhelfen. Das Ueber,flüssige am Mundstücke schneidet man mit einem schar-fen Messer weg.
Nun muß man den Deckel überziehen. Manschneide ein ringförmiges Stück aus der nämlichen Fisch,haut, welches genau um den Deckel paßt und die Breitewie der Deckel hat. Man präparire dies Stück ebenso, wie das zum, Bodenstück genommene, leime gleich.