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auf die Zarge deS Bodcnstäcks passen muß, wird eben-falls auf der Kittscheibc im Drchstuhl abgedreht. Nunwird noch das Gehänge mit dem Bügel (s. die-sen Artikel) an das Bodenstück befestigt.
kr. Zweytes oder mittleres Gehäuse.
Das zweyte Gehäuse wird auf eben die Art wi«ersteres verfertigt, nur daß sowohl auf den Rand desBodeustücks, als auch des Deckels ein Mundstückgelölhet wird. Der Deckel ist bep diesem Gehäuse breiterals beym ersten, und wird auf die nämliche Weise be-reitet. Der Drach zu dem Mundstücke wird auf einembesondern Zieh eisen viereckig gezogen, aufdemTri-bulet gehörig gekrümmt, zusammen, und an das Bo-denstück und an den Deckel gelöthet. Sodann wird eSabgedreht, daß die Zargen genau auf, und in einanderpassen Das Scharnier verfertigt der Künstler eben so,wie bey dem innern Gehäuse, nur etwas größer undbreiter Für das Gehänge mit dem Bügel wird einLoch ausgcs ilt, worin die Stange des Gehänges paßt,damit man das Gehäuse genau verschließen könne, dasheißt, daß die Zargen genau auf einander passen.
Z. Aeußeres oder drittes Gehäuse.
Beym äußern Gehäuse ist eben die VerfahrungS«art zu beobachten, wie beym zweyten, jedoch wird, wieschon erwähnt, Bodenstück und Deckel von Messing-blech , und nur das Mundstück und der oberste Ringdes Deckels von Silber verfertigt. Bey einer goldenenUhr wäre es aber überflüssig, dazu edles Metall zu neh,men, man gebraucht alsdann zum Mundstücke und zumobersten Ringe gleichfalls Messing, oder auch Tomback,welches hernach vergoldet wird. Das Gehäuse wirdentweder, wie schon gesagt, mit Chagrin, mit Fischhautoder mit Schildpatt überzogen, oder auch mit einemLacke überstrichen. Der Chagrin ist schon von Natur