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die nach den besten Grundsätzen verfertigten Uhren zugenauen Berichtigungen, z. B. zu astronomischen Ob-servationen, welche eine große Genauigkeit voraussez,zcn, doch noch nicht vollkommen genug waren, daß sieaus verschiedenen physischen Ursachen nicht ganz akkuratgehen konnten, und wenn auch die dadurch erzeugtenUnrichtigkeiten im gemeinen Leben nicht in Betrachtunggezogen wurden. Unter die Ursachen, welche die Uhrin ihrem richtigen Gange etwas störten, gehörte haupt-sächlich der Widerstand der Luft, welcher denbewegenden Theilen, besonders dem Pendel und der Un»ruhe ein Hinderniß in den Weg setzte, und die Ver-änderung der Wärme und Kälte, welche der-gestalt auf das Pendel würkte, (so wie auch auf dieSpiralfeder der Taschenuhr) daß sich durch die War,»ne das Pendel verlängerte, durch die Kälte verkürzte,daß also im ersten Falle die Uhr langsamer, im letztengeschwinder gehen mußte. (S. Veränderung derMetalle durch Wärme und Kälte, und Pen-del) Durch deshalb angestellte Beobachtungen wurdeman gewahr, wie viel die Veränderung betrug.
Auch diesen durch den unwandelbaren Lauf der Na-tur hervorgebrachten Veränderungen wußte man entge-gen zu arbeiten, indem man das Pendel auf eine solche Artzusammensetzte, daß weder Warme noch Kalte den Gangder Uhr fast im geringsten nicht in Unordnung bringenkonnte. Graham haben wir das erste auf solcheArt zusammengesetzte Pendel zu verdanken, s. Pendel.
Nun nahte sich für die Uhrmacherkunst die wich-tigste Epoche, nämlich die Erfindung der See- oderLängeuuhren des Harrison in der Mitte diesesJahrhunderts, und zwar gelangte dadurch die Uhrma-cherkunst auf die höchste Stufe, auf die nur irgend eineKunst steigen konnte. (S. Länge und Seeuhr.
Von der Zeit an waren große Künstler noch im-mer darauf bedacht, die Uhren zu vervollkommnen, was