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Als die Wasser- und Sanduhren erfunden wur-den, war schon die Astronomie in Aufnahme gebracht.Sie wurden von den damaligen Astronomen Hippar»chus und Ptolomäus zu Obstipationen gebraucht,und da mußten allerdings ihre Mangel am ersten her-vorleuchten, die einen vollkommnern Zeitmesser wün-schen machten, wenn jene Wasser- und Sanduhrenauch schon im gemeinen Leben ziemlich brauchbar waren.Dies gab denn die Veranlassung zu der E-findung dersogenannten Raderuhren Sie bestanden aus einerVerbindung verschiedener gezahnter Räder, welchedurch ein Gewicht in Bewegung gesetzt wurden. Da-^ mit nun aber das Gewicht nicht mit einer beschleunig-l ten Bewegung die Räder herumtreiben, und selbst nicht
r zu geschwind herabfallen konnte; so suchte man diese
i Geschwindigkeit durch eine Vorrichtung zu mäßigen,
^ die man die Hemmung nannte. Das letzte Radf mußte nämlich einen Widerstand haben, der jedoch die' Bewegung nicht ganz aufhob. Einen solchen fand esander Unruhe oder der damaligen sogenannten By-lanz. Mit dieser Bylanz, welche aus einer eisernenStange bestand, wurde eine Spindel, oder ein dünnerCylinder mit ein Paar von einander um einen gewissen^ Winkel abgebogenen Lappen, verbunden, und sie wurdel so an das Rad angebracht, daß die Bylanz sich in einerhorizontalen Fläche bewegte, und das Rad Wechsels-weise auf die Lappen der Spindel würken konnte. Aufdiese Art wurde denn das Räderwerk nur langsam her-! umbewegt, das Gewicht lief nur nach und nach ab,und mußte zu einer gewissen Zeit wieder aufgezogen wer-den. Nun war das Räderwerk so eingerichtet, daßein Rad davon in 12 oder 24 Stunden einen Umgangmachte. Auf den verlängerten Zapfen dieses Radeswurde ein Zeiger gesteckt, welcher also in 1.2 oder 24Stunden einmal herumging, und auf diese Art dieStunden des Tages anzeigte
Der wahre Erfinder der Raderuhren ist noch nichtbekannt; die Erfindung fällt aber zwischen das eilfteII. Theil. B b