Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
386
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und zwölfte Jahrhundert, welches Hamberger ineiner Abhandlung (Os IckoroloZii?, roris ponäeribusvsmotis et lonitux borsrum imlico; eilentlbns) unter-sucht hat, welche er im Jahr 1758 der Societät derWissenschaften zu Gottingen vorlas, und die nach,her in des Hrn. Hofrath Beckmanns Beytragen zurGeschickte der Erfindungen (Band I. ieipz. 1782 S.iz l.)abgedruckt ist. Man hatte schon vorher durch eineVerbindung von Rädern eine Bewegung hervorge,bracht; keineswcges aber damit eine Idee von einemZeitmesser verbunden. Dahin gehören die sogenanntenPlanetensysteme, oder beweglichen Sphären, welchedie Bewegung der Himmelskörper, besonders der Pla,neten darstellten, z. B- die des Archimeds, ohnge,fähr r 02 Jahr vor Christi Geburt, (s. Libero, cis(^useüionibus Kuseulaniz Uib. I. H. 2z.) und die/eni-gen des Posidonius (Licero äs ngtura tleorumUib. II. §. Z4.), welche 80 Jahr vor Chr. Geburt ver-fertigt wurden. Eben so ist auch die vermeinte Uhr desPräfectus zu Rom Chrom atius im dritten Jahr-hundert nichts weiter als ein Planetensystem gewesen.(S. ^ctg 8. 8eb8ckiLin c 16. pa^. 27z ) Se-veruS Boetius, welcher ums Jahrzro eine Uhrverfertigte, wird häufig für den Erfinder der Uhren ge-halten; (s- victionnsire univr-rlel cls iVlatbeiualiMSet kb)cklgue par IVlr. 8av6rien. lom. II. ?rw. i?5Z.P 3 A. 14. Lern. 8 acci bütinria Hcin. Uib. 7 c. 17.)es war diese Uhr aber ohnstreitig weiter nichts, alseine Art Wasseruhr. Der König von PcrsienAaron überschickte im Jahr 807 durch seinen Gesand-ten dem Kayser Karin demGr 0 ßen eine Uhr zumGeschenk, welche sehr künstlich war. Es war da näm-lich ein Stundenglas angebracht, welches sich alle irStunden verdrehte, und einen Zeiger mit sich herum-führte, der so viele Steine, als Stunden des Tagesverflossen waren, auf eine Glocke fallen ließ, die als-dann eben so oft einen Klang von sich gab. Es spreng-ten darauf, nach gecndigtem Schlagen, 12 Reuter,