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uhrsn aber theilt die Schnecke, weil sie nicht nach geo-metrischen Regeln gebildet werden kann, und man da-her blos zu mechanischen Mitteln seine Zuflucht neh-men muß, (s. Abgleichen, eine Schnecke) im-mer noch einige Ungleichheiten mit, die man nicht aufsscharfcste wegzuschaffen im Stande ist. Di§ Unruheund Spiralfeder leidet gleichfalls vielerley Veränderun-gen, wovon man bey der Pendeluhr nichts gewahrwird. Besonders ist die Spiralfeder vielen physischenVeränderungen unterworfen. Die in jeder Stundeveränderliche Dichtigkeit und Temperatur der Luft, wel-ches man im erstem Falle mit dem Barometer, imletztem mit dem Thermometer untersucht, würkt so aufdie Spiralfeder, daß ihre Elasticität dadurch mehr oderweniger verändert wird, und also auch der Gang derUhr, (s Veränderung der Metalle durchWärme und Kälte).
Obgleich man, wie im Anfange dieses Artikelserwähnt ist, Mittel hat, diese Veränderung zu vermin-dern ; so kann man sie doch nie völlig heben. Die Un-gleichheiten der Räder, welche, weil sie klein sind, nichtso gut nach der Theorie gebildet werben können, als derPendeluhren ihre, würfen auf den Regulator der Uhr,und bringen, nebst den verschiedenen Lagen, worin dieUhr beym Liegen, Hängen, Sitzen, Tragen u. s w. ge-bracht wird, immer eine Veränderlichkeit im Gange derUhr hervor. Freylich ist diese so geringe, daß sie imgemeinen Leben nicht in Betrachtung gezogen zu werdenbraucht, und es waren diese Bemerkungen nur deswe-gen nothwendig, damit man sehen mögte, wie falsch esist, wenn Leute sagen, ihre Taschenuhr gehe durchsganze Jahr akkurat, da es oft nur ein Zufall ist, daßsie mit einer fehlerhaften Uhr, nach welcher sie gestelltist, einerley Fehler hat. Zu astronomischem Gebrauche(s. Astronomische Uhren) hat man Mittel ge-funden die Taschenuhr so einzurichten, daß die Luft ebeneine Veränderung bey der Spiralfeder hervorbringen