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2 (1810)
Entstehung
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könne; ich sage eben keine, denn sie ganz wegzu«schaffen ist nach den unwandelbaren Gesetzen der Naturunmöglich. Noch eine größere Genauigkeit giebt manden Taschenuhren zum Gebrauch auf der See zur Be«stimmuug d,i- geographischen Lange; (s. Seeuhren)allein schwerlich wird je eine menschliche Erfindung imStau e se»n, die Veränderung der Taschenuhren bisauf nichts zu bringen-

Ueber die Cons.rvation der Taschenuhren merkeman sich folgendes: i) Muß man sich hüten sie an ei«nen Ort zu bringen, wo sie zu feucht liegen, ober wosie ;u vielem Staube ausgeseht ist ; ) muß man zur

bestimmten Air nie das .'lutziehen versäumen, und da«ber das beobachten, was im Arukel Aufziehen eineUhr gesagt in; a) muß man sie sowohl von Armenals Innen immer so rein als möglich zu erhalten su«chen, und daher oft Gehäuse uno Schlüssel reinigen;4) ntuß man nicht den Schmutz darin zu sehr anhautenund das Oel nicht gan, vertrocknen lassen, sonde-n siewenigstens alle Jahr einmal ausputzen und ihr frischesOel geben; muß man sie so viel wie möglich vorErschütterungen zu ewahren suchen und 6 )um die Rich«tigkeit ihres Ganges zu prüfen, muß man sie zuweilen,wenn man es für nöthig halt, nach den im ArtikelStellen erne Uhr ertheilten Anweisungen stellenund reguiiren.

Tafterzirkel. So nennt man einen Zirkel,dessen stählerne gut gehärtete und polirte Schenkelkrumm gebogen sind, aber so, daß die Spitzen genauauf einander treffen. Er ist den Uhrmachern recht nütz-lich, wenn sie von einem Theile die Dicke nehmen wol«len, z. B. wenn etwas gedreht wird. zu sehen, ob alleStellen des zu drehenden Stücks von gleicher Dickegerathen, und sie darnach zu berichtigen.

Tertienuhr. Hierunter versteht man eineUhr, welche den sechzigsten Theil einer Sekunde oder