Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
370
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groß und klein, schwach und stark durcheinander, oftnicht einmal gewälzt, und wenn sie dies auch sind; sokann doch kein ordentlicher Eingriff Statt finden, weilgewöhnlich auch die Zahl der Zähne nicht richtig ist.Die Räder selbst sind ohnedem übereinandergepackt, woder Zufall sie hinführte denn wie wollte sich derVerfersiger die Mühe geben, den Raum erst für sie ge-hörig einzutheilen, sie laufen selten rund, es fehltder StcllnngSrücker, auch wohl das Stellrad und dieSpiralfederrolle die Spiralfeder wurde nur an denPulzen der Spindel befestigt. Oft sollte die Uhr eineDatnmsuhr seyn; die Abtheilungen dafür waren aufdem Ziefcrblatte, aber keine Räder dazu, sondern derZeiger war bloß auf das Rohr des Stundenrades ge-steckt. Die Beschaffenheit des Federzuges kann mansich nun auch leicht denken, die Kette hatte oft nichteinmal ihre Häkchen, sondern war blos mit ihren En-den in die Löcher des Federhanses und der Schnecke ge-steckt; kcine ordentliche Sperrung für die Federspan-nung war da, und das Steigrad nebst der Spindeldoch genug, ich würde noch mehrere Blatter vollschrei-ben müssen, wenn ich alle die Fehler angeben wollte,welche die schlechten in den Fabriken verfertigten odersogenannten Duhenduhren an sich haben. Vorerstkann.man sich also einen Begriff von diesen Uhren ma-chen, wovon ich in einem Jahre mehrere Duhend zu Ge-sicht bekomme, und seder Uhrmacher wird eben die Feh,l-r und noch weit mehrere an diesen Uhren herzunennenwissen. (S. meinen Aufsah im Journal für Fabrik,Manufaktur u. s. w. vom Jun. 1796. EinigeWinke, die Verbesserung der fabrikmäßigverfertigten Taschenuhren betreffend; undim Decemberstück von 1797: Noch einige Be,merkungen zur bessern Kenntniß und Er-haltung der Taschenuhren.)

Es ist wahr, das Publikum ist mit Schuld daran,daß die Uhren so schlecht verfertigt werden. Denn in