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reibt sich auf dem Stahle zu viel, und nutzt sich dadurchab, und gleich nachher ist ihm der Stahl so hart, daßder Zapfen ihn nicht dmchschleifen kaun; es muß daherim letzten Falle wieder wenig Frictiou da sey». Alsoder Zapfen leidet viel Friction und wenig Friction;welch ein Mischmasch! weiß der Mann wohl was er sagenwill? Um den Herrn Vogel auf einem andern Weg zuleiten; so diene ihm zur Nachricht, daß die stählernenPlattchen, welche man unter oder über das Zapfenlochlegt, so gefährlich nicht sind, als er meynt, baß sie hin-gegen sehr vielen Vortheil zur Verminderung der Fric-tion leisten. Denn die Zapfen ruhen auf den stähler-nen Plattchen) und würden sie durchbohren, wenn sienicht hart waren. Zu behaupten, daß die Löcher dadurchmehr erweitert werden, ist thöricht. Denn werden dieZapfen mit einer starkem Kraft gegen die Scitenwandeder Löcher gedrückt, blos weil die stählernen Plattchenda sind; wie können diese Bezug auf das Erweitern derLöcher haben? — So weit von den gewöhnlichen Ta-schenuhren mit dem Steigrade. Die andern Arten Ta-schenuhren, welche unter dem Namen Cylinderuh-ren bekannt sind, findet man im Artikel Cylinder,uhr abgehandelt.
Nun aber verbindet man noch andere Theile mitder Taschenuhr; man macht z. B. daß sie auch Se-kunden zeigen, das Datum, die Tage derWoche. Oder man setzt mit ihr einen Wecker, einRepetirwerk, die Aequation u. s. w. in Ver-bindung. Der Uhr die Sekunden zeigen zu lasten istleicht. Man läßt das Kronrad, oder bey Cylinderuh-ren das Rad, welches in das Getriebe des Cyiinderra-des greift, in der Mitte der Platte gehen, und richtetdie Anzahl Zähne der Räder so ein, daß dies Rad ineiner Minute einen Umgang machen muß. Man machtdaher den einen Zapfen dieses Rades, der durch diePfeilerplatte geht, recht lang, so, daß er auch nochüber dem aufgelegten Zieferblatte vorstehe. Eine schwa-