Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
366
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che Feder wird unter dem Zieferblatte angebracht, wel,che gegen den Zapfen dieses Sekundenrades drückt,und auf die Art das Schlottern desselben verhindert.Da also das Rad in einer Minute einmal herumgeht;so wird ein Zckger, welcher über dem Zieferblatte miteiner aus ihn genieteten Röhre (s. Sekundenzei-ger) auf den Zapfen gesteckt-wird, gl ichfalls in einerMinute einen Umgang machen, und daher über demZieferblatte auf einem in 6a Theile getheilten Kreise,in dessen Mitte er steht, die Sekunden anzeigen. Eskönnen also auf dem Zieferblatte die Sekundenabthei-lungen nahe an den Rand des Zieferblatts concentrifchmit ihm gemacht werden, da, wo sonst die Abtheilun-gen für die Minuten stehen; die Stunden- und Minu-tenabtheilungen sind denn nicht concentrifch mit den Se-kundenabtheilungen, sondern sie liegen, weil das Minu-tenrad nicht in der Mitte zwischen den Platten sich be-findet, auf einem kleinen mit dem Zieferblatte excentri-schen Kreise.

Andere Sekundenuhren werden wieder so einge,richtet, daß das Minutenrad in der Mitte zwischen denPlatten bleibt, und daher die Abtheilungen für Stun-den und Minuten wie gewöhnlich am Rande des Zie-ferblatts und concentrifch mit diesem sind. Es liegtdaselbst das Kronrad oder das andere für die Sekundenbestimmte Rad an seiner gewöhnlichen Stelle, und dieverlängerte Welle desselben geht zur Seite durchs Zie-ferblatt, wo der kleine Kreis die Abtheilungen für dieSekunden enthält, und tragt da den Sekundenzeiger.

Die Verbindung eines Datumswerks mit der Ta-schenuhr, oder eines Repetirwerks, oder eines Weckersgeschieht nach den Artikeln Datumsuhr, Repe-tiruhr und Wecker. Ueber das mit den Taschen-uhren verbundene Schlagwerk sehe man den ArtikelSchlagwer k.

Will man auch noch eine andere Vorrichtung ma-chen, welche die Uhr die Tage in der Woche zeigen