Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
363
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Taf züz

Künstler nicht wenig Mühe, besonders in der Ferse desSteigravsklobens, wo der Raum so beschränkt ist. Aufden Unruhkloben ist er schon leichter zu befestigen. Manlegt ihn da nämlich in das gebohrte konische och in derMitte des Steges am Kloben, welches oben auf demKloben weit und auf seiner untern Fläche enger ist.Der Stein selbst ist auch konisch geschliffen, damit erfest in dem koche liege. Man dreht nun von Stahl«ine Einfassung ohngefähr 2 Linien im Durchmesser,bohrt in ihrer Mitte ein Loch, aber nicht so gross, alsder Stein dick ist, damit, wenn die Einfassung Über denStein gelegt wird, er hindurchschimmere, aber nichtherausfallen könne. Diese Einfassung wird nun überden Stein gelegt, und muss vorher so eingerichtet seyn,daß sie genau über den Stein passe, und ihn recht testin dem Loche halten könne, wenn sie fest angedrücktwird. Ein Paar Schrauben halten diese Einfassungüber dem Stege fest.

Der untere Stein in der Ferse des Steigradsklo-bens erhält eine messingene Einfassung, welche aber setzeviele Genauigkeit erfordert.

Das Vorlegewerk verfertigt man auf eben dieArt, wie bey der französischen Uhr, nur erhält das Zie-ferblatt kein Aufziehloch, weil der Aufziehzapfen durchdie Klobsnplatte geht. Man wäre also so weit mit ?ecBearbeitung der englischen Uhr fertig, und man mußnur noch alle Messugtheile schleifen unk vergolden, dieStahltheile poliren, und darunter die Schrauben blauen,nachdem die Hemmung wie bey der französischen Uhrvöllig zu Staude gebracht, eine schickliche Epiralftderausgesucht und mit der Unruhe auf oben beschriebeneArt verbunden ist.

Vergleichen wir nun die englische Bauart mit derfranzösischen; so werden wir finden, daß die letztere be-trächtliche Vorzüge vor der erstem hat, besonders inAnsehung des Steigradvklobens und des Unruhklobens.