Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
362
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ist, ihr Ende innerhalb der Platte nicht vorstehe, banntsie keinen innern Theil berühren könne. Man bohrtnun der'renibe zur Seüe zwey kleinere Locher in denFuß des Klobens, in welche ein Paar Stifte genietetwerden, die^um dem Kloben mehrere Haltbarkeit zugeben, in die Platte hineingehen, wo für sie Löcher ge-bohrt sind. Sollte nun aber dem Fuße des Klobensder viereckige Schneckenzapfen im Wege seyn, welcheshäufig der Fall ist; so boyrt man in den Fuß, um denHopfen durchgehen zu lassen, ein Loch. Ist der Klobenso weit beendigt; so muß man auf ihm den messingenenSteg mit dem Stahlplättchcn anbringen, eben fo, wiebey der französischen Uhr, und das Zapfenloch darinauch so wie bey dieser verfertigen.

Man hat darauf mit dem Kloben weiter nichts zuthun, als ihn wie ssiZ i z. oder auf eine andere beliebi-ge Art auözustechcn. Ueberhaupt kann man beym Ste-chen nicht genug die Simplicität empfehlen, welche abernicht ins Plumpe übergehen darf. Es können dabeydie Zierrathen allerdings doch zierlich seyn, wenn mannur das rechte Muster wählt, wobey auch die Festigkeitnicht leiden darf.

Die Anfchlagstifte müssen nun, um die Hemmungzu berichtigen, gehörigermaßen in den Steigradsklobengesetzt werden; wie dies am besten geschieht, lehrt derArtikel Anfchl agstift.

Ben guten englischen Taschenuhren findet man oft,daß die beyden Spindelzapfen in einem Diamant, odereinem andern harten Stein laufen. Dies ist zur Ge-nauigkeit der Uhr vortrefflich. Denn i) wird dadurchdie Friction der Zapfen sehr vermindert, weil die Stei,ne hart sind; ls. Friction) und die Veränderung desOels hat denn eine unmerkliche Würkung auf den Gangder Uhr; alsdann laufen 2) die Löcher nicht aus, wel-ches bey messingenen Löchern nach und nach geschieht.Die genaue Befestigung eines solchen Steins macht dem