Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
361
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Taf z6r

Nachdem man die Spindel, wie bey der französi-schen Uhr, und eben so auch die Unruhe verfertigt hat;so macht man den Unruhkloben. Dieser erhalt nur ei-nen Fuß, und wird nur mit einer Schraube auf diePlatte über die Unruhe geschroben. Da die Unruhebey einer gleich starken Feder, bei, gleich starken Zapfen,der nämlichen Anzahl Räder und Zähne, und der gleicher»Anzahl Vibrationen in einer Stunde, wie bey der franz.Uhr, auch eben so groß wie in dieser gemacht wird; so mußman auch den Kloben eben so groß wie in dieser machen.Man verfertige ihn aus eben so dickem und einem ebenso großen Srücke geschlagenem Messings, wie den fran-zösischen Kloben (t. 6. > ab. XII.). Man dreheihn eben so für die Große der Unruhe aus, und lasseihn eben so stark. Nach der einen Seite bleibt abernichts für einen Fuß stehen, weil er nur einen Fuß er-halten soll. Darauf feile man ihn wie .> iz. lab.VI. den man sich noch nicht auSgestochen gedenkt, undweil er nur einen Fuß erhält; so muß dieser großerseyn, und zwar so groß, daß er genau an dem Flügelkix. 14. schließe und ebenfalls bis an den Rand derPlatte reiche, wo der äußere Rand des Fußes geradeüber den Rand der Platte steht, wahrend der Mittel-punkt des Klobens gerade über dem Zapfenloche in derFecse des Steigradsklobens liegt. Man bohrt in dieMitte des Fußes ein Loch zum Durchgänge für dieSchraube, und zugleich auch durch die Platte. DieseLöcher erweitert man für eine starke Schraube, schnei-det in das Loch, welches für sie in die Platte gebohrt ist,Schraubengänge, und verfertigt darauf eine scharfeSchraube mit eitlem starken Kopfe, welcher den Klo-ben fest anschließt. Man kann auch zu mehrerer Festig-keit den Kopf in den Fuß des Klobens versenken.

Beym Bohren des Lochs für diese Klobenschraubenehme man sich ja in Acht, daß es nicht zu nahe anein Zapfenloch komme, und die Schraube selbst macheman ja nicht länger, als daß, wenn sie fest eingeschraubt