Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
354
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nie man die Höhe der Nase von der Platte an, bis andas Ende der Nase, welches nach der Ferse des Steig«radsklobens jhinsteht, und diese Höhe gebe man danndem Bocke, und feile ihn darnach ab. Um nun dasLoch für 6cn Folger zu bohren; so nehme man mit dembey der nämlichen Operation mit den Zapfenlöchern desfranzösischen Steigradsklobens angegebenen Instrumentedie Höhe des vordern Zapfenlochs in der 'Nase. DieseHöhe trage man auf dort beschriebene Art auf den Bockund bohre auf denselben da, wo das Merkmal gemachtist, genau durch seine Mitte ein Loch, welches man bisauf ^ einer Linie erweitert. Denkt man sich aus derMitte dieses Lochs eine Linie parallel mit der Platte,und senkrecht auf die vordere Flache des Bocks gezogen;so muß diese verlängert genau auf das vordere Zapfen«loch des Steigrades treffen. Man nimmt nun denBock wieder von der Platte, feilt ihn gehörigermaßenaus, schwächt ihn aber um das Loch herum nicht zusehr. Man zieht ihn nochmals mit Schleifstein ab,nietet ihn aber erst alsdann auf die Platte, wenn alleTheile der Uhr vollendet und die Platten zum Vergol«den zubereitet sind. Man drücke ihn daher vorerst wie«der fest in sein Loch, und richte seine vordere Fläche sogegen die Nase, daß sie mit der vordern Fläche desSteigradsklobens parallel laufe. Darauf mache man >den Folger.

Dazu nehme man keinen Meffmgdrath, sondernhart geschlagenes Plattmcssmg, haue davon ein Stückab, daß davon der vordere runde Theil, welcher durchden Bock gesteckt wird, und der Hintere platte Ansaß(s. kik i 2 .) verfertigt werden kann. Das vordererunde Ende muß etwas länger seyn, als die Stärke desBocks beträgt, damit es, wenn es ganz bis an den An« ^sich in das Loch des Bocks geschoben ist, noch innerhalb 'dem Bocke etwas vorstehe. Man feile den rundenTheil ja recht cylindrisch, damit er in dem Loche an allenStellen anschließe. Er muß recht fest in das Loch hin«