Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
353
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Steigradskloben der französischen Uhr seyn, wenn mandie ganze Uhr van einerley Höhe machen will. SeineStirn wird ebenfalls mit einer guten Schraube undein Paar Stiften auf der innern Seite der Klobenplat-te festeghalten. In die Nase t wirb eine Fuge gefeilt,in welche ein hart geschlagener messingener Schiebergeschoben wird. Das Zapfenloch i» diesem Schieberwird, wie bey der beschriebenen französischen Uhr ge-bohrt, nämlich nach der Höhe des Steigrades. ESwird der Steigradskloben eben so neben das FederhauSauf die Platte gesetzt, daß die Hintere Flache hinlänglichentfernt von demselben stehe. Eben so muß auch dievordere Flache senkrecht auf der Platte und auf einerLinie stehen, die man durch den Mittelpunkt des Krön-endes der Unruhe gezogen hat. In die Ferse diesesKlobens wird das untere Zapfenloch für die Spindelauf gleiche Art wie bey der französischen Uhr bestimmt.Man bohrt es ganz durch, und statt der stählernenPlatte wird ein stählerner, gehärteter und gut polirterSchieber über das Loch in eine gemachte Fuge gescho-ben, und auf diesem Schieber ruht denn der untereSpindelzapfen.

Die englische Uhr hat, wie schon erwähnt, (s auchden Artikel Steigradsk loben) kein Hinterklöb-,chen, sondern statt dessen einen Bock X (. iIsd. Xl.) mit dem Folger X. Ersterer wird aus gutgeschlagenem Messing verfertigt, obngefähr einer Liniestark, und erhalt einen Zapfen, dee in der Platte ver-nietet wird. Der Bock muß alsdann so hoch über derPlatte erhaben seyn, als die Nase des Steigradsklo-bens. Seine Breite richtet sich nach dem durchgebohr,ten Loche für den Folger. Nachdem man für den Za-pfen des Bocks das Loch in die Platte so gebohrt hat,daß es in der verlängerten Linie vom Mittelpunkte derUnruhe zum Mittelpunkte des Kronradeö gezogen, lie-ge; so setzt man den Zapfen des Bocks fest hinein, undrichtet seine Breite gegen die Nase hin. Darauf neh,u. rlil. Z