Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
352
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Uhr, und bringt eins gegen das andere in eine solcheLage, wie bey der französischen Uhr. Nur kommensie nicht an dieselbe Stelle auf der Platte, weil das Fe,Verhaus gerade dem Scharniere gegenüberliegen muß,und die Räder daher weiter herumgerückt werdenmüssen.

Die Schnecke leidet in Ansehung ihrer Welle aucheine Veränderung. Der dicke Zapfen kömmt in dieKlobenplatte; daher fallt auch der Steg k? 4 .weg. Ueber die Schneckenschnauze bleibt ein Ansah,und auf diesen folgt der Zapfen, welcher oberhalb derPlatte viereckig, wie bey der französischen Uhr, gefeiltist. Unter dem Schneckenrads ist auch ein Ansaß, unddarauf folgt der dünnere Zapfen, welcher in der Pfei«lerplatte liegt. Man kann die Dimensionen dieser Za,pfen, denjenigen bey der französischen Uhr gleich ma-chen, wenn die Feder in dieser Uhr die nämliche Stärkehat. Ist letztere schwächer; so müssen auch die Zapfenschwacher gemacht werden Die Ansäße vor den Za-pfen sind allemal da, damit sie auf der Platte ruhenmögen, und sie bestimmen den gehörigen Raum, dendas Rad oder die Schnecke zwischen den Platten hat,ohne daß ihre Grundflächen sich auf den Platten reibenkönnen. Der viereckige Aufziehzapfen geht durch dasinnere Gehäuse der Uhr, und er muß nach Finissirungaller Theile so weit abgeschnitten werden, daß sein ab-geründetes Ende mit dem Gehäuse in einerley Flächeliege. Der Vorfall bleibt wie bey der französischenUhr.

Der Steigradskloben wird gewöhnlich aufeine andere Art gemacht, nämlich wie Inx. ,:. 1'ab.XI. ohne den Stellschieber mit der Stellschraube.Durch die Nase wird der kleine Schieber geschoben derdas vordere Zapfenloch des Steigrades enthalt Manverfertigt diesen Steigradskloben nach der in der Figurangegebenen Gestalt von einem Stücke hart geschlagenenMessings. Seine Höhe kann die nämliche wie bey dem