Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
351
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Taf zzr

Hak man nun erst den kürzern Zapfen in das eineKlöbchcn gesteckt, und das koch des andern Klöbchensüber den andern Zapfen geschoben, letzteres dann gehö-rig auf die Platte geschraubt, nochmals dcn Spielraumuntersucht; so berichtige man den Eingriff der Schrau-be in das Stirnrad, bis sie, während man mit einemSchlüssel (s. Federspannschlüssel) den vierecki-gen Zapfen herumdreht, recht leicht da- Stirnrad her,umschiebe. Es muß dies an allen Stellen mit gleicherLeichtigkeit geschehen, nicht bald schwer bald leicht gehen.Ist der Eingriff in Ordnung gebracht; so polirt mandie Schraube ohne Ende, ihr Rad und ihre Klöbchenrecht fein.

Wie schon erwähnt macht man die Schraube ohneEnde so niedrig als möglich, und zwar geschieht dieswegen des Federhauses, damit man dessen Höhe mög-lichst groß machen könne, denn diese richtet sich nachder Höhe der Schraube ohne Ende. So viele Vorzü-ge als daher die Schraube ohne Ende auch hak; so hatsie doch wieder das Unvollkommene an sich, daß sie dieHöhe des Federhauses, oder den Raum für dieselbezwischen den Platten, beschrankt, so, daß man keine sobreite Feder gebrauchen kann, man müßte denn dieSchraube ohne Ende außerhalb einer Platte anbringen,welches matt wohl bey alten Uhren findet, was manaber setzt nicht gern mehr so macht. Nachdem mandas Fcderhaus eben so wie bey der französischen verfer,tigt hat, nur mit dem Unterschiede, daß nicht so hochals dieses sey, man daher keine so breite Feder für das,selbe gebraucht und der viereckige Zapfen des FsderstiftSgleich unmittelbar unter dem Boden des Federhausesangesetzt ist, so, daß unter diesem sich erst der Zapfen,welcher in die Pfcilerplatte geht, befinde, ein Zwischen--raum zwischen dem Deckel des Federhauses lind der in-nern Fläche der Klobenplatte bleibe, und der Bodendes Federhauses sich nicht auf der Schraube ohne Endereiben könne; so verfertigt man die übrigen Räder der