Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
347
Einzelbild herunterladen
 

Z47

T a s

die Uhr im Hangen zu spat, und im Liegen akkurat oderzu früh; so muß von dem vordem Theile der Unruheetwas abgefeilt werden, bis die Uhr in beyden Lagengleichförmig geht.

Zeht braucht man nur noch alle Schrauben, derenKöpfe fein polirt sind, zu bläuen, und die übrigen Stahl,theile, die noch nicht polirt waren, schön zu poliren (f.Poliren).

Man bringe darauf ein Paar Zeiger von einerguten Sorte, entweder goldene oder vergoldete, denStundenzeiger auf sein Rohr oberhalb dem Zieferblatte,und den Minutenzeiger auf seinen viereckigen Ansaß amMinutenrohre über den Stundenzeiger. Der Stun,denzciger besonders muß recht fest auf sein Rohr paffen,und bis an die Stundenabtheilung auf dem Zieferblattereichen; er darf sich aber mit seiner untern Flache nichtauf dem Zieferblatte reiben. Der Minutenzeiger, wel«cher gedrange auf das Minntenrohr gesteckt wird, reichtbis auf die Minutenabtheilungen des Zieferblatts. Sei,ue Spitze wird gekrümmt, damit sie nicht unter dasUhrglas stoße, und er selbst noch hinlänglichen Raumzwischen dem Stundenzeiger habe, damit er sich auf die-sem nicht reiben könne. Vor das Minntenrohr wird,damit es sich nicht in die Höhe begeben könne, durch dennoch etwas vorstehenden langen Zapfen des Minuten,rades ein Stift in ein feines queer durch diesen Zapfennahe an dem Ende des Minutenrades gebohrtes Loch'einStift gesteckt, welcher aber nicht über dem Minuten,röhre hinauSreichen darf. /

Man läßt sich nun ein Paar Gehäuse machen, diestark genug sind, um einem Falle oder Stoße hinlängli,che Materie entgegensetzen zu können, wodurch dieBeu,len und daher Schaden an der Uhr verhindert werden.Man muß den Gehäustmachern (s. Uhrgehausema,cher) genau das Maas von der Uhr geben, damit be,sonders das innere Gehäuse so genau als möglich sey,und die Uhr recht vollkommen darinne liege. Es muß