Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
348
Einzelbild herunterladen
 

Z48 Tal

seine gehörige Größe haben, die man nach der Größeder Uhr nimmt, damit kein Theil an den Rand des Ge-häuses stoße. Es muß ferner hoch genug seyn, daß derUnruhkloben oder der Zapfen des StellradeS u s. w.nicht in den Boden drücke, wodurch die Uhr leicht inStillstand gebracht werden kann. Hingegen darf esaber auch nicht zu groß und zu hoch seyn, weil dies derUhr eine üble Gestalt geben würde, die man vermeidenkann. Die Gehäuse müssen besonders auch in ihrenScharnieren recht genau verfertigt seyn, und gut zu-sammenschließen, wodurch man verhütet, daß derStaub nicht durch die Schließung dringe, s. Uhr-gehäuse.

Dies wäre also eine deutliche Beschreibung undAnweisung zur Verfertigung einer sogenannten fran-zösischen Taschenuhr. Wollte man eine soge-nannte englische machen; so müßte man bey derenVerfertigung mit folgenden Theilen eine Veränderungvornehmen:

r) mit der Sperrung für das Spannen der Fe-der; 2) mit den Schneckenzapfen; z) mit den

Stcigradskloben; 4) mit der Stellung: z) mit demUnruhkloben; 6) mit dem Anschlagstifte; 7) mit dem

Zieferblatte; und 8) mit den Gehäusen. Wir wollendiese Theile einzeln durchgehen.

r) Statt des Sperrrades mit den schrägen Zäh-nen über der Pfeilerplatte, liegt ein Stirnrad auf demviereckigen Zapfen des Federstifts zwischen der innernFläche der Pfeilerplatte, und zwischen der äußern desBodens am Federhause. Es braucht also hier der Za-pfen des Federstifts nicht außerhalb der Pfeilerplattevorzustehen. Neben diesem Rade liegt eine Schrau-be ohne Ende (s. dieses Wort), deren Gange indie Zähne des Stirnrades fallen. Wir wollen anneh-men, diese Uhr solle von der nämlichen Größe seyn, wiedie französische. Man verfertige die Schraube ohne