Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
316
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keit des Zieferblatts in die Platte hineingehen, aber nicht iauf der innern Seite derselben vorstehen, weil sie keineVorsteckstiste gebrauchen. Hierdurch bewürkt mannicht blos eine sichere Befestigung des Zieferblatts, in«dem man nicht zu besorgen braucht, daß die Stifte los«gehen und in die Uhr fallen, sondern man hat alsdannauch die Bequemlichkeit, das Zicferblatt abzunehmen, !ohne die Uhr von dem Gehaust zu trennen, um die Vor« isteckst ste loszumachen, und dann hat man auch nichtzu befürchten, daß die vorstehenden Füße auf der innernSeite der Platte irgend einem Theile des Werks hin«derlich seyen, oder die Vorsteckstiste darin an etwas sto«ßen und daher die Bewegung der Uhr hemmen können- !Freylich hat man dann den Schraubenkopf auf dem Zie«ferblatte; allein ein Absehen giebt er nicht, weil manihn nicht zu groß macht, und ihu in das Zicferblatt so >versenkt, daß er mit demselben in einer und derselbenEbene liege. Er wird auch fein polirt und gebläuet.

Hat man kein Zicferblatt, welches so hoch ist, daß ,es nicht an die Stege stoße, oder halt man es für znhoch, daß es daher etwas zu unschicklich für die Uhrwäre, und man ist überzeugt, daß die Stege noch zuhoch sind und noch etwas von ihrer Stärke verlierenkönnen; so feilt man sie niedriger.

Man müßte nun wohl zwar das Aufziehloch indas Zieferblatt machen, da man aber vielleicht den Ein-griff des Schneckenrades noch verändern, und dasSchneckenrad in eine etwas andere Lage rücken möchte;so mache man das Loch nicht eher, bis der Eingriff die«ses Rades berichtigt ist, weil sonst der Zapfen des Auf-zugs nicht mehr in der Mitte des Lochs seyn würde.

Wenn man sich nicht selbst ein Zieferblatt gleichso verfertigen kann, daß das Aufziehloch gleich darinist; (st Zieferblatt) so muß man das Loch durch«brechen. Dies geschieht auf folgende Art: Nachdemman das Schneckenrad nebst der Schnecke und ihrer