Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
314
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dem das Minukenrad eingesetzt ist, dies stehcngebliebeneGetriebe gehörig in die Zähne des MinutenradeS grei«fen könne, wie man es 1^ i. vorgestellt sieht. ES ,muß nun dies mittlere Rad über dem Mmutenrade undauch über dem Schneckenrade stehen, wie man aus bi§.

2 sehen kann. Man drehe daher den Absatz für dieVernietung so an das stehcngebliebene Getriebe, daßdieser Forderung genugsam entsprochen werde, und denAbsatz selbst drehe man so lang an, daß er durch das !Rad gehe, und zur Vernietung noch etwas von ihm j

vorstehe. 2) Beym Kronrade bleibt das Getriebe, >

nachdem man »ach beyden Seiten die Triebstecken weg,gefeilt hatte, nicht völlig in der Mitte stehen, sondernMehr nach der Klobenplatte zu, weil man sich da nach Idem Mittelrade richten muß, daß dessen Zahne gehörig indes Krourads Getriebe greifen. Den Absatz zur Ver-nietung macht man auf eben die Art wie beym Mittel-rade. Man drehe nun das Abgefeilte oder die Wellean diesem Getriebe gehörig dünne, aber auch nicht zuschwach; und nun setze man von beyden Selten dieser !Getriebe die Zapfen genau an, denjenigen i und 2; jz und 4; drehe sie recht rund und polire sie nebst denWellen, nachdem die Räder aufgenietet waren. Manseht die Zapfen gewöhnlich noch nicht völlig zurück, da- ^mit man sie bey der völligen Ausarbeitung der Uhr nochnachhelfen könne.

Die Lange des Getriebes des Steigrades bestimmt ^die Entfernung des Hintern Steigradsklöbchens von der iHintern Flache der Nase des vordem Steigradsklobens.Man dreht sodann das Getriebe so weit ab, daß vonihm noch so viel stehen bleibe, als zum richtigen Ein,griff des Kronrades nöthig ist, wie man auch aus k'i?.

3. sieht. Allein nur von der einen Seite, welche nach-dem Hinterklöbchen zu steht, dreht man dies ab; vondem vordern Ende wird nur so viel in der Dkehbankweggenommen, als zur Vernietung auf dem Steigradeund alsdann zur Lange des vordern Zapfens erfordere