Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
Seite
313
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mit man auch zugleich noch den Zapfen bekomme, derin dem Stege I" liegt. Man nimmt also guten 8 stä-bigen Triebstahl, und schneidet davon nach der ebenangeführten Lange ein Srück ab. Zuerst sehe man denobern Zapfen an, welcher in dem Stege 'I' (l?iß. i.)zu liegen kömmt, nachdem man vor dem Getriebe einenkleinen Ansah hatte stehen lasten, damit das Getriebesich nicht unter dem Stege bey io reibe. Dem Ge,triebe x lasse man die gehörige Lange, und zwar macheman es langer als das Stundenrad stark ist, damit esnicht aus dessen Zahnen weichen könne. Auf der an-dern Seite des Getriebes mache man wieder einen An,saß, auf welchem das Wechselrad festgenietet wird; dar,auf folgt der untere Zapfen, der ^ einer Linie starkseyn kann. Dieser lauft in der Pfeilerplatte, und mußso angesetzt werden, daß das Getriebe gut in das Stun,denrad, und auch das Wechselrad selbst gut in das Ge-triebe des MinutenroHrS greifen könne. Man laßtdie Zapfen in der Drehbank genau ablaufen, daß sieglatt werden, polirt sie, und verfertigt dann den Steg1 von gut geschlagenem Messings, nach der in der Fi«gur angegebnen Gestalt, daß sein bey i c> gebohrtes Lochgenau den Zapfen des Wechselrades aufnehmen könne.

Es ist nun noch übrig, die Getriebe des Mittelra,des, des Kronrades und des Steigrades zu machen.Man walze in der Absicht zuvor einige Zahne des Mi,nuten- Mittel, und Kronrades, und nehme alsdenn6 stabigen Triebstahl, so stark, als z Zahne mit demTriebmaasie genommen betragen. Von dem Trieb,stähle schneide man erst zu dem Mittel- und Kronradeein Stück ab, so lang, daß es von der äußern Flächedes Steges kk i.) bis zur äußern Fläche derKlobenplatte reiche. Man feile von beiden Seiten dieTriebstecken weg, um die Welle zu erhalten; in derMitte nur lasse man das Getriebe von der gehörigenLange stehen, und zwar i) beym Mittelrade, so,daß, wenn man das Getriebe an die Platten hält, in,