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Dieser Kloben muß nämlich so hoch seyn, daß un-ter ihm nicht blos der Stellungssiügel und die Unruheliegen könne, sondern diese Theile müssen auch den gehö-rigen Spielraum unter sich haben. Zwischen dem Flü-gel und der Unruhe muß noch hinlänglicher Raum seyn,damit diese Theile nicht in Gefahr sind aneinander her,auszuschlcifen. Alis eben der Ursache muß der nämli-che Raum zwischen der obern Fläche der Unruhe undder innern des Klobens seyn. Da nun der Flügeleiner Linie stark ist, die Unruhe ^, lind der Spielraumder Unruhe nach beyden Seiten gleichfalls ^; so machtdies einer Linie für die Höhe des Klobens, das heißt,für den Zwischenraum zwischen der äußern Seite derKlobenplatte, bis zur innern Seite des Klobens. Sollnun der Kloben einer Linie stark werden; so nimmtman zur Verfertigung desselben, weil seine Füße mitihm aus einem Stücke sind, gut gehämmertes Messing,welches i Linie stark ist. Da würde alsdann, wennman ihn nach der bestimmten Höhe für die unter ihmliegenden Theile nach der Größe der Unruhe aus-drehte und nur die Füße auf gegenüberstehenden Sei-ten stehen ließe, die verlangte Höhe des Klobens her-auskommen.
Nachdem man also das nach der angegebenenStärke gehämmerte Stück Messing, nach der aus demKaliber angegebenen Größe, wo man für die UnruheiO Linien und also auch für den Kloben ohne seine her,vorstehenden Füße ^ und 8 (l?i§. 6.), annahm, undfür diese — jeden für sich — i* Linie von dem eigent-lichen Kloben an, so weit ihr Ansah daran betragt, auchwohl noch etwas mehr, um sie bey der Bearbeitungbesser tractiren zu können, weil man den Feilkloben dar-an spannen kann, rechnete, aus dem Groben gefeilthat; so muß man ihn in der Drehbank auf beydenSeiten genau eben drehen. Auf der einen drehe man dieVertiefung nach den angegebenen Dimensionen aus,daß nämlich diese Vertiefung einer Linie tief sey, und