Druckschrift 
2 (1810)
Entstehung
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geringe seyn. c liegt gegen dem Vorfallklöbchen, undtrennt das Hintere und das vordere Ende des Vorfallsvon einander. Es wird nun die Kette, wenn sie ganzum die Schnecke gewunden ist, den Vorfall bey b nie,derwärts drücken, daß er auf der Platte flach aufliege,und die Schneckenschnauze nun nicht mehr unter demVorfalle bey b (biß. g.) Vorbeygehen könne, sonderngegen ihn stoße. So wie aber nach und nach die Kettesich wieder von der Schnecke abwindet; so geht auchdurch die Würkung der Feder V der Vorfall so weit indie Höhe, als es ihm die Bewegung um den Stift indem Vorfallklöbchen erlaubt; und nun kann die Schnek-kenschnauze wieder unter dem Vorfalle hingehen. DenFehler, daß sich der Vorfall bey b an die Schnecke an,legt, welches man oft bey schlechten Uhren findet, mußman sorgfältig zu vermeiden suchen, imgleichen daß derhorizontale Spielraum des Vorfalls in dem Klöbchennicht groß sey, so wie auch der vertikale, damit im letz,tern Falle sich das Ende b des Vorfalls nicht zu viel indie Höhe hebe, und nicht in die Gange der Schneckestoßen könne. Hat man zuletzt auch hierauf Rücksichtgenommen; so verfertige man auch noch die Feder ,deren Ende unter den Vorfall zu liegen kömmt DieseFeder macht man, nach der in der Figur gezeichnetenGestalt, aus Stahl, härtet und polirt sie gut, undschraubt sie nahe an den Rand der Platte. Die Ab,sicht warum diese Feder angebracht wird, ist schon hin,reichend dargestellt.

Man verfertige nun die Stellung mit den dazugehörigen Theilen, als Flügel, Stellrad undRücker, nach den im Artikel Stellung gegebenenAnweisungen. Die Größe aller dieser Theile ist aufdem Kaliber angemerkt. Sind alle zur Stellung ge«hörige Theile fertig; so verfertige man den Unruh-kloben, und suche desselben richtige Lage auf derPlatte zu bestimmen.