Taf zoy
im Durchmesser etwas mehr, als IO Linien enthalte;alsdann wird die innere Starke des Klobens nocheiner Linie betragen. Man gebe alsdann den Füßen,die genau gegeneinanderüber stehen, so, daß eine geradeLinie aus ihrer Mitte durch den Mittelpunkt des Klo«benS gehe, die Gestalt, wie und L,In§. 6., wo sienebst dem ganzen Kloben vergrößert dargestellt sind.
Um nun den Kloben an seinen richtigen Ort aufdie Platte zu sehen; so ziehe man eine Linie, welche aufder Linie, die vom Mittelpunkte der Unruhe bis au dieMitte des Stellungsflügels gezogen ist, senkrecht stehe;so wird diese Linie die Richtung angeben, nach welcherdie Füße des Klobens gesetzt werden müssen. Es mußnämlich die Mitte beyder Füße, welche in einer geradenLinie, durch den Mittelpunkt des Klobens gezogen, liegt,auf die vorgedachte senkrechte Linie fallen. Um dannden Kloben genau zucentriren, das heißt, zumachen,daß sein Mittelpunkt genau auf die Mitte der F. rsedes Steigradsklvbens falle; so bedient man sich dazueines simpeln Instruments, welches man Centririn-strument, Centrirscheibe, Richtscheibe neu«neu könnte.
Es besteht nämlich dies Instrument aus einemstählernen Stifte ab ( b'lA, 14.) so lang, daß er vonder innern Fläche der Ferse des SteigradsklobenS bis andie innere Fläche des Unruhklobens reiche. DieserStift muß noch zu mehrerer Genauigkeit an seinen En-den spitz zugefeilt seyn. Auf diesen Stift wird eineScheibe gesteckt, welche gedrängt auf demselben auf undnieder geschoben werden kann. Nun setzt man die Spiz»ze a durch das in die Platte für die Spindel und dasSteigrad gebohrte Loch bis auf die innere Fläche derFerse des Steigradsklobens, da, wo man für den un-tern Spindelzapfen das Loch hinzubohren gedenkt; mankann daselbst mit des Instruments Spitze einen Punktbemerken. Nun schiebe man die Scheibe auf demStifte so weit hinunter, daß sie stach auf der Platte