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die Zapfen und alle sich bewegende Theile rein und glattpolirt sind, einen großem Bogen, und daher wird dieWarme verursachen, daß sie zu geschwind gehe, welchesgemeiniglich ein Beweis von der überstüßigcn Starkeder bewegenden Kraft ist. Sobald aber die Uhr eineZeitlang gegangen hat, und an die polirten Flachen derZapfen, Zahne n. s. w. sich mehrere rauhe Theilchen,verdicktes Oel u. s. w. sehen; so wird die Uhr akkura-ter gehen, als in ihrem neuen, reinen Zustande. DieseErfahrung zu machen hat man nur zu oft Gelegenheit.
Um die Uhr nach den besten Grundsätzen zn bauen;so muß man auch die richtige Figur der Zahne zu treffensuchen, weswegen man die im Artikel Eingriff gege-benen Vorschriften wohl beobachten muß. Auch überdie beste Wahl der Anzahl der Zahne und der Rädermuß ich auf den Artikel Berechnung, besondersauch Berechnung der Kraft u. s. w. ver<weisen.
II. Ueber die vortheilhafteste Lage die, aufvorhergehende Grundsätze sich stützend,man den Theilen der Taschenuhr geben
muß; oder von dem Entwürfe derTaschenuhr.
Außer einer vortheilhaften Einrichtung der Un,ruhe (aus Obigen und dem Art. Unruhe) muß manauch alle andere Theile der Uhr so einrichten, und sieso mit einander verbinden, daß die Uhr die möglichsteVollkommenheit erlange. Man muß zuvor darauf be-dacht seyn, die Größe der Uhr zu bestimmen, sowieauch ihre Höhe, d. i. den Zwischenraum zwischen derinnern Seite der Pfeilerplatte, und derjenigen der Klo,benplatte, und es ist wohl zu rathen, diese nicht zu ge-ringe zu nehmen. Freylich fordert die Mode jetzt etwaszierliches, eine flache und auch wohl eine nicht großeUhr; allein dies Modespiel wird kein Künstler nach,