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macht, wodurch die Uhr geschwinder zu gehen gezwun.gen lst; im Gegentheil aber wieder die Spiralfeder der,längert, wodurch die Uhr langsamer gehen muß.
Nun hat man auch gefunden, daß die Würkungder Kalte auf das Oel desto merklicher wird, fe größerdie Friction ist, die die Zapfen der Uhr erleiden. Diesgeschieht, wenn die Zapfen starker sind, die Unruhe kleinund der von den Zapfen durchlaufene Raum größer ist.Hierdurch wird verursacht, daß der durch die Verdik-kung des Oels in der Kalte erzeugte langsamere Gangder Uhr mehr betrage, als die gleichfalls durch die Kal-te verursachte Vermehrung der Elasticität der Spiral-feder nachzuholen im Stande ist. Es wird also dieletztere Würkung von der erstem übertreffen werden, undnichts wiro die Uhr hindern in der Kälte langsamer zugehen.
Wenn im Gegentheil die Zapfen so schwach alsmöglich, die Unruhe groß ist, und die Bogen, die sieund daher auch ihre Zapfen beschreiben, klein sind; sowird auch die Friction möglichst geringe seyn, die Uhrdurch die Verdickung des Oels in der Kalte nur wenigeVeränderungen leiden, und von der Veränderung derSpiralfeder in derseloen Kälte überti offen werden Diedurch die Verdickung des Oels hervorgebrachte Verän-derung wird also keinesweaes im Stande seyn, die durchdie Vermehrung der Elasticität entstandenen Verände-rungen einzuholen, und die Uhr wird genöthigt seyn inder Kälte geschwinder zu gehen. Man wird nun leichteinsehen, daß es eine gewisse Stärke für die Zapfen derUnruhe gebe, welche verursacht, daß die veränderlicheTemperatur keine Veränderung im Gange der Uhr hervor-bringe, und daß die Zapfen eine solche Friction erleiden, daßdadurch der Gang der Uhr um so viel verändert werde,als die durch die nämliche Temperatur wegen Vermeh-rung der Elasticität der Spiralfeder erzeugte Verände-rung beträgt, daß also, wenn die Uhr im erstem Fallezu langsam ging, sie im zweyten wieder um eben so viel
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